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Wiedereröffnung Museum der schönen Künste Gent

 

 

MSK Wiedereröffnung
26.05.2007


Das Museum der Schönen Künste in Gent öffnet nach vier Jahren Renovierungsarbeiten wieder seine Türen.



Die Wiedereröffnung wird am Pfingstwochenende vom 26. bis 28. Mai 2007 stattfinden. Drei Tage lang haben alle Besucher kostenlosen Zugang zu dem Museum sowie einem abwechslungsreichen musikalischen Programm.





Video der TVT.media GmbH / Hürth.

Das hundert Jahre alte Gebäude im Citadelpark brauchte dringend eine Renovierung sowie eine Modernisierung hinsichtlich der erforderlichen technischen Anlagen für Sicherheit, Licht und Raumtemperatur. Alle erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen wurden auf Initiative der Genter Stadtverwaltung in einer groß angelegten Renovierungskampagne mit der Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft und der Provinz Ost-Flandern gebündelt. Das Genter Museum, ein Werk des Architekten Charles Van Rysselberghe, eines Bruders des Malters Theo, wird international als vorbildliche Museumsarchitektur gerühmt. Die Besucher werden dieses Museum bei der Wiedereröffnung in all seiner Pracht wieder entdecken, da sowohl die Innenwände als auch die Fassaden des Gebäudes gründlich gereinigt und restauriert wurden. Darüber hinaus wurden alle Ausstellungssäle neu gestaltet. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein Kupferstichkabinett, neue überdachte Patios, eine Bibliothek, eine Brasserie und ein Auditorium. Alle Räumlichkeiten sind nunmehr bequem über Treppen und Aufzüge erreichbar.



KÜNSTLERPORTRAITS AUS ANTWERPEN, BRÜGGE UND GENT (26. 05. – 19.08.2007)

Im großen Hauptsaal des Museums wird um Anlass der Wiedereröffnung eine Ausstellung von den drei Partner der Flämischen Kunstsammlung organisiert: dem Antwerpener Königlichen Museum der Schönen Künste, dem Brüggener Groeningemuseum und dem Genter Museum der Schönen Künste selbst.
Diese Ausstellung umfasst ca. hundert Selbstportraits der Künstler und Portraits, die die Künstler von einander anfertigten, vom achtzehnten bis zum zwanzigsten Jahrhundert, sowie Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen. Nach der Ausstellung von „Ensor bis Bosch“ in Bozar in Belgien im Jahre 2005 ist dies der zweite „Acte de présence“ der Flämischen Kunstsammlung, die damit zeigt, dass die Sammlungen der drei großen flämischen Kunstmuseen einander ergänzen. Eine geeigneteres Thema als das Portrait der Künstler ist bei einer Wiedereröffnung eines Museums kaum denkbar, da eine Kunstmuseum sein Bestehen eben diesen Künstlern verdankt.

DIE SAMMLUNG

Zum ersten Mal seit 1950 wird die Kunstsammlung in allen vierzig Ausstellungssälen des Museums gezeigt werden. Hierfür wurden eine neue Darbietungsform entworfen und zahlreiche Werke, einschließlich der originalen Rahmen, in Hinblick auf die Wiedereröffnung restauriert. Eine Fachwerkstatt in Maastricht hat drei Jahre lang an der Restaurierung der zwei monumentalen Tafelbilder aus der Sammlung „Die Kalvarie“ von Maarten von Heemskerk und „Das Jüngste Gericht“ von Michiel Coxcie, gearbeitet. Bei der Wiedereröffnung wird das Museum ebenfalls einige bedeutende Werke zeigen, die bislang anderenorts zu sehen waren, obgleich sie eigentlich zur Sammlung des Museums gehören: Eie Skulptur des Heiligen Livinus von Laurent Delvaux und ein großes Gemälde von Theorodre Rombouts, das bislang im Rathaus zu sehen war. Die modernen Skulpturen werden ein einem eigens dafür vorgesehenen Saal ausgestellt werden, in dem das Werk von George Minne besondere Geltung erfährt. Der berühmte Teppichsaal zieht vom Hauptsaal in einen kleinen Saal um, in dem die Teppiche besser zur Geltung kommen und das Licht besser abgeblendet werden kann – unabdingbar für den guten Erhalt dieser lichtempfindlichen Werke. Eine Premiere fiert auch die Einrichtung des Kupferstichkabinetts, in dem das Museum regelmäßig eine Auswahl der eigenen Sammlung zeigen wird, wobei Werken auf Papier besondere Bedeutung zukommen wird.

WIEDERERÖFFNUNGS- – WOCHENENDE

Am Wochenende vom 26. bis 28. Mai 2007 ist das Museum der Schönen Künste für alle Besucher kostenlos zugänglich. Die Wiedereröffnung des Museums wird durch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm abgerundet, wodurch der Museumsbesuch an diesen Tagen zu einer besonderen Erfahrung wird. Die Besucher werden sich bei dieser Gelegenheit auch mit den neuen Audio- und Museumsführern vertraut machen können. In allen Ausstellungssälen finden sich überdies neu angefertigte viersprachige Schilder und Saaltexte. Bei der Wiedereröffnung des Museums wird auch der neue Katalog der Gemäldesammlung vorgestellt. Dieser Katalog erscheint auf Niederländisch und auf Englisch und umfasst zwei Teile. Es ist das erste Mal seit 1937, dass ein Katalog der Sammlung veröffentlicht wird.


Das gesamt Projekt wird mit Unterstützung der Stadt Gent, der Flämischen Gemeinschaft, KBC, De Standaard und Klara organisiert.


Museum der Schönen Künste
Citadelpark – 9000 Gent, Belgien - +32 (0)9 240 07 00
Museum.msk@gent.be - www.mskgent.be

Das Museum ist während des Pfingstwochenendes am 26. und am 27. und ausnahmsweise am Montag, dem 28. Mai 2007, zugänglich.

Eintrittspreise
Einzelne Besucher € 4,00
55+, Studente, Gruppen € 2,50
Kinder bis 12 Jahre
Einwohner von Gent kostenlos

Öffnungszeiten
Vom 26. Mai bis zum 19. August 2007
Dienstag – Sonntag: 10 – 18 Uhr und mittwochs vom 30. Mai bis zum 27. Juni 2007 bis 21 Uhr



Audioführer
€ 2,50 NL, FR, EN, DE
Nachtzutritt
Preise auf Anfrage +32 (0) 9 240 07 00

Mub’art – Museumsbrasserie Restaurant mit Terasse
Öffnungszeiten: Di-Mi 10 – 18 Uhr, Do 10-22 Uhr, Fri 10 – 23 Uhr, Sa 10 – 23 Uhr, So 10 – 18 Uhr
Montags Ruhetag
Informationen und Reservierungen: Bart Lippens +32 (0) 476 60 37 73 bart@mubart.be

Informationen und Reservierungen
Informationen und Reservierungen +32 (0) 9 240 07 07
+32 (0) 9 240 07 90 (Fax)
msk.educatie@gent.be
 







 

 

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in Antwerpen
 

Museum für Schöne Künste Gent

Zitat:

Das Museum für schöne Künste Gent befindet sich in einem im Jahr 1898 von Charles van Rysselberghe entworfenen klassizistischen Kunsttempel und beherbergt die ganze Vielfalt der flämischen Malerei vom Mittelalter bis in die erste Hälfte des 20.Jahrhunderts...

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