Jede Kunstepoche steht auch jeweils für einen ganz individuellen Schmuckstil, wobei damals wie heute die Mode sehr starke Auswirkungen auf diesen hatte.
klassizistischer Stil Frankreichs unter Napoleon I und der folgenden Jahre( etwa 1800 bis 1830), nahm altrömische und altägyptische Elemente auf.
Schmuck wurde vorwiegend für Repräsentationszwecke verwendet. Dekorationselemente waren auch wuchtige Römische Motive, wie Lorbeerkränze, Adler oder Widderköpfe.
Verwendung fanden hauptsächlich Edelsteine, Perlen Gemmen und Kameen.
Hohe handwerkliche Perfektion.
Hof und Abendschmuck: Das Schmuckset, die Parure ( bestehend aus Collier, Ohrgehängen, Brosche zum Teil auch mit Armschmuck. Im 18. und 19.Jh. konnte man Erweiterungen beobachten, die auf den Kopfschmuck ( Diadem) ausgerichtet waren)war weiterhin aktuell.

Kreolen-Ohrgehänge in Schlangenform, etruskische Ohrgehänge.
Schlangenarmbänder am Oberarm getragen, Armreifen mit durchbrochenen Mustern. Diadem in Form von Tempelgiebeln, Haarreifen. Broschen, die auf der Schulter getragen werden.
Allen bekannt die Preziosen der Kaiserin Joséphine
Der Gemahlin Napoleons

Kaiserin Joséphine mit Robe und Diadem
Krönungs Diadem der Kaiserin Joséphine
Mode:
Wärmere Stoffe wurden wieder modern , wie der Taft, Samt und Brokat; das Dekolleté wurde kleiner.
Zu kurzen Ärmeln trug man lange Handschuhe, die die Arme verhüllten.
Die Kleider reichten ab 1810 nur mehr bis zu den Knöcheln und zeigten niedrige, absatzlose Schuhe.
Schleppen wurden nur noch am Hof getragen.
Das Dekorative der Herrenkleidung konzentrierte sich auf den Hals: die Krägen von Hemd und Sakko, einschließlich der kunstvoll geschlungenen Krawatte, bildeten jeweils eine Einheit.