Neben einer einzigartigen Sammlung von 50 Werken von Rubens selbst bzw.
aus seiner Werkstatt, ist das Museum für schöne Künste auch im Besitz von
Kompositionen, die der Antwerpener Großmeister in Zusammenarbeit mit bekannten
Kollegen wie Jan Bruegel dem Älteren, Antoon van Dyck und Cornelis de Vos
realisierte. Die Sammlung, die aus Ölskizzen, kleineren Gemälden und
Altarbildern besteht, stammt aus Rubens fruchtbarster Periode (1614 – 1640), in
der sein kreatives Genie und sein Unternehmungsgeist am stärksten zum Ausdruck
kamen. Der Focus wird auf die Kunsttheorie gelegt, die ihn als humanistischen
Maler in seinem Schaffen beeinflusste. Die Ausstellung hat zum Ziel, die
Rubenssammlung des Museums im Kontext ihres Entstehungsprozesses zu zeigen.
Hierzu werden auch ca. 70 Leihgaben aus anderen Museen zu sehen sein.
Pünktlich zur Ausstellungseröffnung erstrahlt der große Rubenssaal, in dem Sie
die großformatigen Altarbilder des Meisters bewundern können, in neuem Glanz.
Mehrere der ausgestellten Werke werden extra für die Ausstellung restauriert.
Die Restaurierung des imposanten Altarbildes „Die Krönung von Maria“ können Sie
während der Ausstellung sogar live miterleben.