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Rembrandt

1606-1669

Harmensz van Rijn

Malerei - Radierung - Zeichnung

Der Hell Dunkel Effekt erzeugte dramatische Gemälde

Rembrandt galt als Meister des Lichts und Schattens

 

Selbstporträt 1640

Insgesamt produzierte Rembrandt etwa 300 bis 350 Gemälde, davon ca 100 Selbstporträts, 300 Radierungen und 1.000 Zeichnungen.

 

1606 wird er als Sohn eines Mühlenbesitzers in Leiden geboren.

1620 Einschreibung an der Universität nach mehrjährigem Besuch der Lateinschule

1621-24 Lehre beim Maler Jakob Isaaksz van Swanenburgh.

1624-25 Lehre bei Pieter Lastmann in Amsterdamm

1625-31 Arbeitsgemeinschaft mit Jan Lievens in Leiden.

1632 Grosser Erfolg mit dem Gruppenporträt "Anatomie des Dr. Tulp"

[Die Farbe des toten Fleisches konnten nicht wahrhaftiger gemalt werden.

Abweichend von der konventionellen Porträtmalerei inszenierte er sein erstes Gruppenbild]

 

1634 Heirat mit Saskia van Uhlenburgh

Portrait Saskia von Uylenburgh im Profil, entstanden zwischen 1634 und 1642 (Gemäldegalerie, Staatliche Museen, Kassel)

Rembrand und Saskia 1638

1639 Kauf eines Hauses in der Breestraat heute: Rembrandthaus-Museum.

1641 Taufe des Sohnes Titus, der als einziger der 4 Kinder überlebt

[sein Sohn Titus am Schreibpult 1655 - Das Kinn in die Hand gestützt, blickt der Sohn ganz auf sich selbst konzentriert ins Leer

Rembrandt malte die Menschen, wie sie wirklich sind]

 

1642 Tod Saskias

1649 Lebensgemeinschaft mit Hendrickje Stoffels

Hendrickje Stofells 1659  National Gallery in London

Hendrickje Stofells im Fluss badend 1654 National Gallery, London
 

1654 Geburt der Tochter Cornelia

1656 Inventariesierung und Versteigerung der Kunstsammlung und seines Hauses wegen Zahlungsunfähigkeit

1660 Umzug in die Rozengracht

1663 Tod Hendrickjes

04.10.1669 Rembrandt stirbt.

kurz vor seinem Tode enstanden

In den letzten Jahren seines Lebens malte Rembrandt einige seiner besten Selbstporträts, die ein Gesicht voller Leid und Trauer zeigen

 

das einzige Reiterporträt von Rembrandt. Man hat lange gerätselt, wen oder was es darstellt. Das Gemälde wurde erst 1897 wiederentdeckt und 1910 an einen amerikanischen Industriebaron verkauft

Artemis 1634

 

Saskia als Flora - ca. 1634-35
 

Abraham und Isaak

Frappierend realistisch " die Kreuzabnahme"1633

Der zusammengesunkene Leichnam ist nicht mehr erhaben

Danae 1637 auf dem Höhepunkt seines Ruhmes gemalt

ein Werk, welches großen Einfluss auf andere Künstler ausübte.

Gleichnis des reichen Mannes 1627. Gemäldegalerie, Berlin

 

1631. Oil on canvas. Rijksmuseum, Amsterdam, the Netherlands Die Mutter Rembrandts

 

 

 

 

 
 


 

Techniken des Rembrandt

Bei Pieter Lastmann lernte er das sorgsame Modellieren vielfiguriger und detailreicher Historienbilder.

Kräftig gerundete Körperlichkeit in klaren Opaken und stark mit Weiss vermischten Farben kennzeichnen den frühzeitigen Stil.

Sein berühmtes Hell-Dunkel entwickelt er erst gegen Ende der 20 iger Jahre.

Er formte die Lasurtechniken zu einem eigenwilligen und einzigartiken Merkmal seiner Kunst.

Nach Anlegen der Bildsujets auf der Grundierung modellierte er die hellsten Partien impasto-mit dick aufgelegter Farbe also-aus kreidehaltigen Pigmenten.Nach dem Trocknen überzog er diese dicken opaken Partien mit farbigen, transparenten Lasuren, denen die hellen Pigmente der unteren Farbschicht Leuchtkraft verliehen.

Mann mit Goldhelm, ca. 1650
Öl auf Leinwand, 67 x 50 cm, Gemäldegalerie, Berlin
 

Selbstporträt1658, 134x104 cm
Öl auf Leinwand, Frick Collection, New York, erworben 1906

 

Saskia mit Kind 1636

 

 

Kein Maler hat wie er mit den Menschen in seinen Bildern mitgefühlt.

In seinen Bildern spielt er effektvoll mit Gefühlen.

Judenbraut

hierzu bemerkte als Kritiker Van Gogh 1885

"Wirst du mir glauben, dass ich 10 Jahre meines Lebens dafür geben würde, wenn ich hier vor diesem Bilde einmal 14 Tage lang mit  einer Kruste trockenen Brotes als Nahrung sitzen bleiben dürfte"

Bei der Judenbraut fällt der ungeheure Reichtum und die Differenzierung der Farbbehandlung auf. Das Gemälde scheint sich selbst gemalt zu haben, ein Ergebnis eines geologischen Prozesses zu sein.

 

 

 

 

 

 

 Nimm sein Bild in dein Herz
Nimm sein Bild in dein Herz
Henri J. M. Nouwen
Herder, Freiburg - 2004-07 - Gebundene Ausgabe







Kurzbeschreibung
Rembrandts Bild vom Verlorenen Sohn ist mehr als die Darstellung einer anrührenden biblischen Geschichte. Das ganze Evangelium ist darin enthalten. Mein ganzes Leben ist darin enthalten. Das Gemälde wird zu einem geheimnisvollen Fenster, durch das ich in das Reich Gottes eintreten kann. Alles kommt hier zusammen: die Geschichte Rembrandts, die Geschichte der Menschheit und die Geschichte Gottes. Zeit und Ewigkeit überschneiden sich. Sünde und Vergebung umarmen sich. Das Menschliche und das Göttliche werden eins.

 

 Höre auf die Stimme, die Liebe ist
Höre auf die Stimme, die Liebe ist
Henri J. M. Nouwen und Rembrandt Harmensz van Rijn
Herder, Freiburg - 2003-09 - Gebundene Ausgabe




Kurzbeschreibung
Im Zentrum der spirituellen Weisheit Henri J. M. Nouwens steht die Person Jesu. Wie kaum ein anderer Autor vermag er aus eigener Lebenserfahrung heraus die geistliche Bedeutung Jesu für unsere Zeit zu erschließen.
In diesem Buch sind Texte Henri Nouwens nach der biblischen Abfolge der Jesus-Geschichte zusammengestellt: von der Ankündigung seiner Geburt bis zu seinem österlichen Leben. Zusammen mit Rembrandts unnachahmlichen Illustrationen und den biblischen Zitaten laden die Betrachtungen Nouwens ein, auf die Stimme zu hören, die aus der Jesus-Geschichte zu jedem Menschen spricht: Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter.

 

 Rembrandt für junge Leser
Rembrandt für junge Leser
Gary Schwartz
Dumont Literatur und Kunst Verlag - 2005-09 - Gebundene Ausgabe







Kurzbeschreibung
Das abenteuerliche Leben des Herrn Rembrandt – vom Königsmaler zum Bankrotteur

Im Juli 2006 feiert die Kunstwelt den 400. Geburtstag eines Künstlers, dessen Ruhm als einzigartig gilt. Aber wie können wir uns auf einfache Weise diesem scheinbar unerreichbaren Genie nähern? Der Rembrandtspezialist Gary Schwartz wagt es, uns einen in Kennerkreisen als Halbgott gefeierten Mann verständlich zu machen. In sechs Kapiteln schildert er das legendäre Leben eines Müllersohns, der den Malerberuf als einfaches Handwerk lernte, dessen Intelligenz und Karrieresucht ihn zum Liebling der Könige und zum Großverdiener machten, der seine Bewunderer aber auch durch Arroganz verprellen und seine Frauen miserabel behandeln konnte und der das Ende seines Lebens als Hungerlöhner verbrachte, nachdem er sein großes Vermögen leichtsinnig aufs Spiel gesetzt hatte. Voll Spannung ist dieses Leben und mehr als alle belehrenden Worte weckt der Autor unser Verständnis, wenn er vor diesem Hintergrund die wichtigsten Werke Rembrandts vorstellt; seine schönen Frauenporträts, die biblischen Erzählungen und die berühmte »Nachtwache«. Eine Einführung für alle, die einen neuen, offenen Blick schätzen, und ein Abenteuerroman für die, die nie ein Kunstbuch aufschlagen würden.

 

Rembrandt als Unternehmer
Rembrandt als Unternehmer
Svetlana Alpers
Dumont Literatur und Kunst Verlag - 2003-03 - Gebundene Ausgabe







Kurzbeschreibung
Wie kommt es, dass der Begriff »Rembrandt« zu einem Synonym für Wert und Einzigartigkeit geworden ist? Kunsthistoriker überprüfen seit Jahren, welche Bilder aus der Hand des Meisters stammen und welche von Schülern, Mitarbeitern oder Nachfolgern gemalt wurden – Aberkennungen lassen nicht nur die Fachwelt aufhorchen. Doch für Rembrandt zählte die Vervielfachung »echter« Werke zu den alltäglichen Aufgaben seines »Malunternehmens«. Svetlana Alpers durchforscht Rembrandts künstlerische Laufbahn, den Wandel seiner Arbeiten und seinen Markwert – und lässt den Künstler als Mensch und Maler in einem anderen Licht erscheinen.

 

Rembrandts Selbstbildnisse
Rembrandts Selbstbildnisse
Rembrandt Harmensz van Rijn, Christopher White und Quentin Buvelot
Belser - 1999-06 - Gebundene Ausgabe



Aus der Amazon.de-Redaktion
Rembrandt van Rijn (1606-1669) war kein schöner Mann. Er hat sich jedoch außergewöhnlich oft selbst porträtiert. Dieser aufwendige Katalog, der parallel zur Ausstellung seiner Selbstbildnisse in der Londoner National Gallery herausgebracht wurde, enthält Hochglanzreproduktionen aller Gemälde und Radierungen der Ausstellung, zusammen mit Kopien der verlorengegangenen Werke und derjenigen, die Galerien oder private Sammler nicht zur Verfügung gestellt haben, allesamt ergänzt durch Kommentare, die die historischen Hintergründe erläutern.

Die wissenschaftliche Arbeit, die dahinter steckt, ist beeindruckend; sie schöpfte in erster Linie aus dem Forschungsprojekt Rembrandt, das über Jahre hinweg mit einer Kombination aus Röntgentechnologie und sorgfältiger Forschung gearbeitet hat, um das Alter der Bilder zu bestimmen und die Identität ihres Schöpfers zu bestätigen. Diese ist gar nicht so selbstverständlich, wie man zuerst vermuten möchte: Rembrandt hatte viele Schüler, und er empfahl ihnen, zu Übungszwecken seine eigenen Selbstporträts zu kopieren, was zu der ungewöhnlichen Situation führte, daß es eine ganze Reihe von Rembrandt-Selbstbildnissen gibt, die gar nicht von Rembrandt stammen. Die Ergebnisse des Projektes waren mitunter strittig, und einige der Bilder wurden durch eine Neubewertung entweder degradiert oder aufgewertet.

Was jedoch offensichtlich wurde, ist die unsagbare Vielfalt von Rembrandts Talent -- angefangen von seinen frühen Bildern und Radierungen, bei denen er vor dem Spiegel Grimassen schnitt, um Mimik zu studieren, über Phasen, in denen er sich mal als orientalischer Potentat, mal als Soldat, mal als Handwerker oder auch als heiliger Paulus verkleidete, bis hin zur berühmten Selbstporträt-Trilogie, die er in seinem letzten Lebensjahr malte und die einen alten Mann zeigt, der weitaus älter erscheint, als er ist.

Der Katalog enthält auch eine Auswahl von Werken seiner Schüler Gerrit Dou und Samuel van Hoogstraten, sowie Essays von Rembrandt-Wissenschaftlern, die darauf zielen, die etwas romantisierende Vorstellung zu revidieren, daß die Porträtserie eine Art spirituelle Autobiographie darstelle. Ein Unterschied zwischen Kunst und Kunstgeschichte ist jedoch der Jetzt-Faktor: Das heißt, daß wir als Betrachter, die wir unverrückbar an eine moderne Vorstellung von Introspektion gebunden sind, unweigerlich dazu neigen, in alles eine Geschichte hineinzuinterpretieren. Rembrandts Selbstbildnisse, eine intelligente und einfallsreiche Ergänzung zur Ausstellung, wird den Leser auch dann noch begeistern, wenn die Porträts längst wieder abgehängt und ihren entsprechenden Besitzern zurückgegeben worden sind. --Dave Vincent

Kurzbeschreibung
Eine gemalte Autobiographie. Rembrandt als Entdecker und Interpret des Menschlichen Gesichtes als "Ausdrucks-Landschaft".






 

 
 

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