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Künstlerbiographie
 
 
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Paul Cézanne

1839-1906

 bildnis paul cezanne
Cézanne vor den "Großen Badenden 1904

 

1839 Cézanne wird am 19.01. in Aix-en-Provence geboren.

1844-1849 Besuch der Grundschule.

1849 Tritt als externer Schüler in die Ecole Saint-Joseph ein. Unter seinen Mitschülern sind auch der spätere Bildhauer Philippe Solari und Henri Gasquet, dessen Sohn Joachim Dichter wird.

1852-1858 Besucht das College Bourbon in Aix und schliesst Freundschaft mit seinem Mitschüler Emile Zola.

1858 Nimmt Zeichenkurse beim Maler Joseph Gibert, interessiert sich verstärkt für Musik, besonders für die Opern Richard Wagners und spielt in einem Orchester mit Emile Zola.

1859 Jurastudium auf Wunsch seines Vaters, obwohl er Maler werden wollte.

1860 malt allegorische Wandbilder " die Vier Jahreszeiten". Nimmt wieder an Zeichenkursen der Kunstschule in Aix teil.

Studiert die Werke der Caravaggio Schule.

1861 gibt das Jurastudium auf und geht nach Paris, wo Zola ihn erwartet. Trifft Armand Guillaumin und Camille Pissaro. Betreibt Aktstudien, fällt durch die Eignungsprüfung der Ecole des Beaux-Arts und kehrt an seiner Begabung zweifelnd nach Aix zurück, um in der väterlichen Bank zu arbeiten.

1862 verlässt die Bank und widmet sich der Kunst.

1863 Nimmt mit Edouard Monet, Pissaro ,Sisley Renoir und anderen Künstlern Kontakt auf.

Wird von der Ecole des beaux arts abgewisen mit der Begründung: "Cézanne hat das Temperament eines Koloristen aber er übertreibt."

Malt expressive Bilder in "wildem" Schleuderstil. Bewundert Manet und dessen skandalumwitternde Bilder " das Frühstück im Freien", "Olympia". Kopiert im Louvre.

1864-1870 malt dämonisch-erotische Genreszenen, in denen er eigene traumatische Erlebnisse verarbeitet.

"Die Entführung", "die Versuchung des hl. Antonius" " der Mord" " die Autopsie"


Die Versuchung des hl Antonius

Der Mord

1873 enge Zusammenarbeit mit Pissarro. Trifft in Paris Vincent van Gogh.

1874 erste Gruppenausstellung der Impressionisten in den Räumen des Fotografen Nadar. Pissarro portätiert Cezanne.


Camille Pissaro: Bildnis Paul Cézanne

1875 lernt durch Renoir Kunstsammler Choquet kennen, den er später auch porträtiert.

1877 erkennt, dass sich seine künstlerischen Ziele nicht mit denen der Impressionisten vertragen.

1886 heiratet seine Lebensgefährtin Hortense. Dennoch totale Entfremdung.

Im März erscheint Zolas Roman "Das Werk", in dessen Protagonisten Claude Lantin, ein genialer aber mit sich und der Welt zerstrittener Maler, der schließlich Selbstmord begeht, Cézanne sich selbst erkennt und mit Zola bricht.

1887 stellt in Brüssel bei Les XX aus. Malt hier u.a. "die grosse Pinie"

die große Pinie

1890 stellt mit van Gogh in Brüssel aus. Erste Anzeichen seiner Zuckerkrankheit.

1892 malt "der Kartenspieler" und "Frau mit Kaffeekanne"

1895 malt viele Bilder. Erste Einzelausstellung in  Vollards Pariser Galerie. Monet, Renoir, Pissarro und Degas äussern sich anerkennend, doch beim Publikum fällt Cézanne durch.

1898 malt Bildnis Vollards.Weitere Einzelausstellungen bei Vollard.

Vollard besucht Gaughuin auf Tahiti und erzählt ihm, er habe alle Bilder Cézannes aus dessen Atelier gekauft.

Cézanne wird immer mehr zum Sonderling

1900 3 Bilder werden auf der "Jahrhundertausstellung" französicher Maler während der Pariser Weltausstellung gezeigt.Darunter "Stilleben mit Fruchtschale, Glas und Äpfeln"

Cézannes Ruhm nimmt zu. In Berlin erste Cézanne Ausstellung.

1902 malt an seiner letzten Serie des Mont Sainte-Victoire.

Mont-Sainte-Victoire 1900-1902

1905 Vollard stellt Aquarelle Cézannes aus. Cezanne beendet das Gemälde "Die großen Badenden".

Im Sommer Reise nach Fontainebleau. Monet nennt ihn " einen Meister von heute".

1906 Vollard stellt weitere Cézanne Bilder aus.Der deutsche Sammler Karl Ernst Osthaus besucht ihn und kauft 2 Bilder für sein Folkwang Museum.

1906 Cézanne stirbt an einer Lungenentzündung

1907 Große Gedächtnisausstellungen. Der Mythos Cézanne und der Siegeszug seiner Bilder um die ganze Welt beginnen.

 

Blaue Landschaft Öl auf Leinwand 1904

Quelle:

Hajo Düchting Taschen Verlag ISBN 3-8228-0092-9

 

 
 

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Paul Cezanne 1839-1906
Paul Cezanne 1839-1906
Hajo Düchting
Taschen Verlag - 2003-08 - Broschiert







Kurzbeschreibung
Eine umfassende Würdigung des Werkes des "Vaters der Moderne" - Landschaften, Stillleben und Porträts

 

Cezanne und die Moderne
Cezanne und die Moderne
Paul Cezanne und Gottfried Boehm
Hatje Cantz Verlag - 1999 - Gebundene Ausgabe




Kurzbeschreibung
Paul Cézanne kann als der Künstler des ausgehenden Jahrhunderts angesehen werden, der den größten Einfluss auf die moderne Malerei des 20. Jahrhunderts ausübte. Gottfried Boehm bezeichnet ihn als »Leuchtturm«, der am Vorabend des Kubismus und der Abstraktion seine revolutionären Signale in die verschiedensten Richtungen aussandte. Sowohl Zeitgenossen Cézannes als auch Künstler nachfolgender Generationen haben sich ausdrücklich auf ihn bezogen, und ihre Werke zeigen mehr oder weniger deutliche Spuren seiner Vorbildwirkung. Der Band setzt Gemälde dieses Revolutionärs aus internationalen Sammlungen und dem hochkarätigen Bestand der Fondation Beyeler in direkten Bezug zu Arbeiten anderer Künstler wie Pablo Picasso, Georges Braque, Fernand Léger, Paul Klee, Henri Matisse, Alberto Giacometti, Mark Rothko, Ellsworth Kelly und Piet Mondrian. Gottfried Boehm spürt in seinem Beitrag der ästhetischen und inhaltlichen Erbschaft Paul Cézannes nach und eröffnet damit neue Perspektiven des großen Themas »Cézanne und die Moderne«. »Gottfried Boehm spürt in seinem Beitrag der ästhetischen und inhaltlichen Erbschaft Paul Cézannes nach und eröffnet damit neue Perspektiven des großen Themas Cézanne und die Moderne.« Kunst aktuell »Ein schöner, im besten Sinne populärwissenschaftlicher Band mit einer sachkundigen, allgemeinverständlichen Einführung von Gottfried Boehm für Freunde der klassischen Moderne.« KunstbuchAnzeiger

 Cezanne, Vollendet - Unvollendet
Cezanne, Vollendet - Unvollendet
Paul Cezanne, Felix A. Baumann, Evelyn Benesch und Walter Feilchenfeldt
Hatje Cantz Verlag - 2000-01 - Gebundene Ausgabe





Die Geschichte des Ruhms und der Wirkung Cezannes ist nicht zu lösen von seinen "unvollendeten" Werken. Schon unmittelbar nach seinem Tod haben seine Arbeiten die Wertschätzung sowohl von Matisse und den Fauves als auch von Picasso und den Kubisten genossen. Mit seiner Kunst eröffnet Cezanne das 20. Jahrhundert und weist voraus in die Zukunft - bis hin zur Abstraktion.
Obwohl Cezanne an sich den Anspruch stellte, die Malerei auf dem Boden der Klassik zu erneuern und den Impressionismus fest und dauerhaft zu machten wie die Kunst in den Museen, hat kein anderer Künstler so viele "unvollendete" Werke geschaffen wie Cezanne. Diese Publikation veranschaulicht, dass das "Unvollendete" bei Cezanne nicht Skizze, nicht Etüde, nicht vorbereitende Studie ist. Die ausgewählten Gemälde und Aquarelle zeigen verschiedene Grade und Formen der Vollendung und erlauben so einen völlig neuen Einblick in den Schaffensprozeß des "Vaters der Moderne".

 Paul Cezanne
Paul Cezanne
Angela Wenzel
Prestel - 2004-09 - Gebundene Ausgabe







Kurzbeschreibung
Paul Cézanne musste um seine Kunst kämpfen. Von seinen heftigen Auseinandersetzungen mit dem strengen Vater erzählt dieses Buch und von der engen Jungen-Freundschaft mit dem Dichter Emile Zola, die später im Zorn zerbrach. Leidenschaftlich rang Cézanne auch in seiner Malerei um die Farben und die Formen seiner Bilder. Doch was ist es, das uns heute noch vor seinen Äpfeln und Birnen, Landschaften und Badenden staunen lässt? Dieses Buch entführt uns in die Welt des Paul Cézanne – das Atelier des Malers und die reizvolle Landschaft der Provence in Südfrankreich.

Cezanne, Aufbruch in die Moderne
Cezanne, Aufbruch in die Moderne
Paul Cezanne, Felix A. Baumann, Walter Feilchenfeldt und Hubertus Gaßner
Hatje Cantz Verlag - 2004-10 - Gebundene Ausgabe







Kurzbeschreibung
Unter dem Motto Aufbruch in die Moderne präsentiert die Publikation Werke Paul Cézannes und Arbeiten seiner Nachfolger, in denen der grundlegende Einfluss des Begründers der modernen Malerei sichtbar wird. Nicht Kunstkritik oder Kunstgeschichtsschreibung oder Cézanne selbst haben die frühe Cézanne-Rezeption vorangetrieben. An erster Stelle müssen die Künstler genannt werden: allen voran die Fauves - insbesondere Matisse, de Vlaminck und Derain - und die Kubisten wie Picasso, Braque und Léger. Sie haben Cézannes bahnbrechende Ideen zur Farbigkeit und Bildkonstruktion aufgenommen und weiterverarbeitet. Vor diesem Hintergrund des »Cézannisme« erscheinen signifikante Gegenüberstellungen von Werken Cézannes und denjenigen der jüngeren Künstler. Anhand von Motivreihen - Porträts, Stillleben, Landschaften - werden malerische Analogien und Variationen zwischen den Werken des Wegbereiters der Moderne und denen der jüngeren Künstler deutlich: eine komprimierte Kunstgeschichte der Ikonen der Moderne.

Ausstellung: Museum Folkwang, Essen 18.9.2004-16.1.2005

 


Paul Cezanne. Aquarelle.
Götz Adriani
DuMont Reiseverlag, Ostfildern - 1982 - Gebundene Ausgabe








 

 
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