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Kultur (Ver)führer
Semperopernball Dresden

F A C T S A N D F I G U R E S


Sächsische Staatsoper Dresden


Seit 1667 wird in Dresden Oper auf höchstem Niveau und mit überregionaler Ausstrahlung in verschiedensten Theaterbauten gespielt. Namen wie Johann Adolf Hasse oder Johann Gottlieb Naumann im 18. Jahrhundert, Carl Maria von Weber und Carl Gottlieb Reißiger im 19. Jahrhundert bestimmten weitestgehend das künstlerische Programm.

1841 Eröffnung des Königlichen Hoftheaters; Architekt Gottfried Semper

1869 Zerstörung des Gebäudes durch großflächigen Brand
1878 Wiedereröffnung des Opernhauses; Bauausführung durch Manfred Semper (Sohn von Gottfried Semper)

1945 Vollständige Zerstörung des Opernhauses in der Bombennacht des 13. Februar
Das Ensemble nutzt ab dem 16. Juli 1945 verschiedene Interimsspielstätten und ab 1948 vor allem das Schauspielhaus
1946 Erste Sicherungsarbeiten an der Ruine
1. Konzert der Staatskapelle Dresden zum Wiederaufbau des Opernhauses mit Werken von Richard Wagner
1955 Abschluss der Sicherungsmaßnahmen und erste Projektstudien zum Wiederaufbau

1967 Architekturwettbewerb für die innere und äußere Baugestaltung; Bildung der „Entwurfsgruppe Semperoper“
1976 Beschlussfassung des Ministerrats der DDR zum Wiederaufbau der Oper, erste Arbeiten an der Oper

1977 Grundsteinlegung am 24. Juni
1981 Richtfest am 25. September
1985 Fertigstellung; 1. Vorstellung für die am Wiederaufbau beteiligten Bauarbeiter;
Festliche Wiedereröffnung mit Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ am 13.Februar

1991 Umbenennung der Semperoper in „Sächsische Staatsoper Dresden“
2002 Beginn der Flut im August; im November erste Vorstellung unter eingeschränkten Bedingungen

2003 Erste Premiere nach der Flut und der damit notwendigen Wiederherstellung

Sächsische Staatskapelle Dresden

Eines der führenden Sinfonie- und Opernorchester unserer Zeit
1548 Gründung der Hofkapelle durch Kurfürst Moritz von Sachsen
17. Jh. Seit dem ersten Drittel des 17. Jh. als Opernorchester aktiv
18. Jh. Gegen Ende des 18. Jh. öffentliche Konzerttätigkeiten
1854 Gründung des „Tonkünstler-Vereins“ zur Pflege der Kammermusik
1858 Einrichtung regelmäßiger Abonnementkonzerte
Leiter der Hof- und heutigen Staatskapelle waren u. a. Johann Walter, Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber, Richard Wagner; Ernst von Schuch, Fritz
Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Franz Konwitschny, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt, Guiseppe Sinopoli und Bernhard Haitink. Zudem sind Sir Colin Davis, Ehrendirigent der Sächsischen Staatsoper Dresden
und Fabio Luisi, designierter Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden und damit Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle ab 2007, zu nennen Staatsopernchor Opernchor der Sächsischen Staatsoper Dresden
1817 Gründung des Dresdner Opernchors per königlichem Dekret in Anlehnung an die traditionsreiche italienische Oper;
Der Chor wird auf Anraten von Carl Maria von Weber als „stehender Theaterchor“ initiiert.
Chordirektoren u. a. Joseph Metzner, Karl Maria Pembaur, Hans-Dieter Pflüger; seit 1995 Matthias Brauer Ballett Dresden
Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden

 



17. Jh. Gelegenheiten wie Taufen, Hochzeiten und Geburtstage am kurfürstlichen Hof gaben Anlass zu Ballettaufführungen
1638 Uraufführung des ersten deutschen Handlungsballetts „von dem Orpheo undder Euridice“ findet im Riesensaal des Dresdner Schlosses statt, Hofkapellmeister ist Heinrich Schütz

1667 Das 1667 eröffnete, von Wolf Caspar von Klengel erbaute Kurfürstliche Opernhaus am Taschenberg wird Aufführungsort bedeutsamer Ballettaufführungen wie z. B. dem „Planetenballett“
1825 Carl Maria von Weber setzte die erste feste Anstellung eines Ballettcorps durch

19. Jh. Ende des 19. Jh. – selbstständige Stellung des Balletts am Dresdner Hoftheater gefestigt; Handlungsballette von Bayer und Delibe bestimmtenden Spielplan des Hofballetts in Dresden

20. Jh. In den zwanziger Jahren werden bedeutende Dresdner Ballette wie „Josephs Legende“ und „Couperin Suite“ von Richard Strauss und der „Nussknacker als Spielzeug“ von Peter I. Tschaikowsky aufgeführt

1947 Am 7. Dezember 1946 findet die erste Ballettpremiere nach dem Zweiten Weltkrieg, „Die Puppenfee“, statt
Eine der wichtigsten Persönlichkeiten für das Ballett in Dresden war Tom Schilling, der besonders in den 50er und 60er Jahren die Dresdner Ballettarbeit förderte.

1985 Rückkehr des Balletts in Sempers Opernbau mit der Uraufführung „Brennender Friede“ von Harald Wandtke zur Musik von Udo Zimmermann

1990er Stefan Thoss sorgt mit seinen Choreografien für überregionale Beachtung des Dresdner Tanzgeschehens 1993 Vladimir Derevianko übernimmt die Verantwortung für das Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, das von nun an unter „Ballett Dresden“ firmiert. Neben den abendfüllenden Handlungsballetten gibt es eine Reihe mehrteiliger Programme, welche verschiedene choreografische Handschriften verbinden. Das Ballett Dresden bewegt sich heute im Spannungsfeld zwischen klassischer Tradition und innovativer Moderne.
 

Lassen Sie sich doch verführen von der Kunst und Kultur

die Begleiter für Kulturelles, gleichsam immer schöne Geschenkideen

 Kulturverführer

Produktbeschreibungen
„DIE TONKUNST online“ – 1. Januar 2003
Vom Führen und Verführen Mit der Reihe „Kultur(ver)füher“ ist dem Helmut Metz Verlag aus Hamburg eine journalistisch hochwertige Präsentation des kulturellen Angebots der Städte Hamburg und Berlin gelungen. Ausgaben für Köln und Frankfurt sind derzeit in Arbeit und werden noch in diesem Jahr erscheinen. In bisher unerreichter Übersichtlichkeit werden die Lokalitäten des kulturellen Lebens der jeweiligen Städte in niveauvollen Texten und lebendigen Bildern vorgestellt. Neben aktuellen Informationen findet der Leser immer einige Zeilen zur Geschichte der Theater, Gaststätten und Institutionen. Ob für die eigene Bibliothek oder als Geschenk für Freunde, die nach Hamburg, Berlin, Frankfurt oder Köln verreisen oder umziehen; die Kultur(ver)führer sind - trotz der im Zuge der zweijährigen Aktualisierungen zu füllenden Lücken: im Hamburger Band fehlt beispielsweise der Szene-Club „Planet Subotnik“ – informative Nachschlagewerke und wertvolle Begleiter zugleich.
 

Kulturverführer Hamburg 2007. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Kulturverführer Hamburg 2007. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-11 Broschiert 255 Seiten




 



Kulturverführer Berlin
Kulturverführer Berlin
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-09 Broschiert 255 Seiten




 



Kulturverführer Köln und Umgebung. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Kulturverführer Köln und Umgebung. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2005-04 Broschiert 192 Seiten





 


Kulturverführer Ruhrgebiet. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Kulturverführer Ruhrgebiet. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-08 Broschiert 246 Seiten




 



Kulturverführer München
Kulturverführer München
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-08 Broschiert 232 Seiten





 


Kulturverführer Wien. theater, Cluba, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Kulturverführer Wien. theater, Cluba, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-11 Broschiert 220 Seiten





 


Frankfurt Kulturverführer. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Frankfurt Kulturverführer. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-04 Broschiert 191 Seiten




 



Kulturverführer Leipzig und Umgebung. Mit Chemnitz, Halle, Wittenberg
Kulturverführer Leipzig und Umgebung. Mit Chemnitz, Halle, Wittenberg
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2004-08 Broschiert 175 Seiten



 




Kulturverführer Düsseldorf 2006. Theater, Clubs, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Kulturverführer Düsseldorf 2006. Theater, Clubs, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2005-11 Broschiert 174 Seiten




 



Kulturverführer Hamburg 2006. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene


Kulturverführer Hamburg 2006. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2005-11 Broschiert 255 Seiten





 


Kulturverführer München
Kulturverführer München
Rolf Hosfeld, Veruschka Götz und Franz Kotteder
Metz, Hamburg 2006-10 Broschiert 232 Seiten




 

 



Kulturverführer Berlin 2005
Kulturverführer Berlin 2005
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2005-09 Broschiert 256 Seiten





 


Kulturverführer München 2005
Kulturverführer München 2005
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2005-08 Broschiert 232 Seiten





 


Kulturverführer Berlin
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Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2006-09 Broschiert 255 Seiten





 


Frankfurt Kulturverführer. Clubs, Theater, Museen, Kinos, Galerien, Events, Szene
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Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2004-11 Broschiert 192 Seiten




 



Kulturverführer Stuttgart und Umgebung
Kulturverführer Stuttgart und Umgebung
Rolf Hosfeld
Metz, Hamburg 2005-07 Broschiert 175 Seiten







 

 

 

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Wissen wo was ist und wo was gespielt wird.

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Semperoper Dresden

Der nächste SemperOpernball findet am 19. Januar 2007 statt.
2. Debütantencasting am 7. Dezember 2006.

P R E S S E I N F O R M A T I O N
Neue Chance für SemperOpernball-Debütanten

 

Semperopernball"

 

Semperoper Dresden (Flutopfer)
Semperoper Dresden (Flutopfer)
Virgin Cla (EMI) 2002-11-29 Audio CD







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– 2. Casting am 7. Dezember in Dresden –
Dresden, 16.11.06 – Begleitet von großem Medieninteresse fand am 7. November das erste Debütanten-Casting für den
SemperOpernball statt. Über 100 Bewerber hatten sich bei der Dresdner ADTV-Tanzschule Lax angemeldet, um einen
der begehrten Plätze als Debütant auf dem Ball am 19. Januar 2007 zu bekommen. Doch aufgrund der hohen Bewerberzahlen
sind die Auswahlkriterien sehr streng. Nicht alle Debütantenanwärter kamen in die engere Wahl. Daher findet am 7. Dezember ein zusätzliches Casting statt. Bis zum 1. Dezember besteht nun abermals die Möglichkeit, sich als eines der noch gesuchten Debütanten-Paare zu bewerben.
„Der Eingang an Bewerbungen war immens“, schwärmt Tassilo Lax, Inhaber der Tanzschule Lax. Über 100 Bewerbungen, darunter viele eindrucksvolle Videobewerbungen aus ganz Deutschlands,
hatten den Tanzprofi in den letzten Wochen erreicht. Eindrucksvoll war dann auch das Casting, auf dem junge Tänzerinnen und Tänzer ihr Können unter Beweis stellten. Neben den tänzerischen Qualitäten wurden ebenfalls Haltung und ein eleganter Gang beurteilt. Doch für den SemperOpernball setzt Lax die Messlatte hoch. Aus diesem Grund verließen nicht alle Bewerber das Casting mit der Aussicht, die Ballnacht des Jahres auf dem zweiten SemperOpernball eröffnen zu können.
Eine große Chance für alle, die den ersten Bewerbungstermin verpasst haben. Noch bis zum 1. Dezember können sich weitere
Aspiranten unter Angabe ihrer Kontaktdaten und mit einem Foto
als Debütanten-Paar bewerben. Voraussetzung ist, den Wiener Walzer in umlaufender Rechts- und Linksdrehung sowie Übergänge und Pendelbewegung zu beherrschen und zwischen 16 und 25 Jahre alt zu sein.
Das zweite Casting findet am 7. Dezember 2006 ab 19:30 Uhr in den Räumen der Tanzschule Lax in Dresden statt. Weitere
Informationen unter www.semperopernball.de und
www.tanzschulelax.de.

Der achtminütige Tanz der Debütanten ist ein Highlight des Eröffnungsprogramms
auf dem zweiten Semper Opernball. Über
100 Debütanten – die Damen in rotem Ballkleid mit goldener Schärpe, die Herren in Frack oder Smoking – werden den tänzerischen Auftakt der schönsten Nacht des Jahres geben. Auf Deutschlands Opernball Nummer 1 treten neben der lettischen Mezzo - Sopranistin Elina Garanca auch Max Raabe und das Palastorchester, Paul Kuhn, die Willy Ketzer Band und Wolfgang Stumph auf. Auf dem Theaterplatz veranstalten die Organisatoren mit der Radeberger Gruppe ein noch größeres Volksfest, auf
dem mehrere Tausend Dresdner und Gäste der Stadt den SemperOpernball
beobachten und selbst mitfeiern können.

 Der Eintritt
ist wie beim ersten Semper Opernball frei.

 

Autorenporträt
Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Magirius, geb. 1934 in Dresden; 1952-57 Studium der Klassischen und Christlichen Archäologie in Greifswald und Leipzig, 1958 Dr. phil., 1988 Dr. habil., 1989 Prof.; seit 1958 Mitarbeiter im Institut/Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, 1991-99 Stellvertreter des Chefkonservators und Landeskonservator; 1991 ordentl. Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig; 1992 ordentl. Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden; zahlreiche Veröffentlichungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     
 

 

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