Künstlergalerie

zeitgenössische Künstler stellen sich und ihre Werke vor

Dr. Olaf Hoffmann

Kurzbiographie:

  • Geboren 1967 in Lübbecke, unverheiratet, keine Kinder
  • Ausbildung/Titel: Diplom-Physiker (1995, Universtität Hannover), Doktor rerum naturalium (1998, Universtität Hannover)
  • Beruf: Experimentalphysiker

Zu den Werken:

Ausgangspunkte meines künstlerischen und bildnerischen Schaffens liegen einerseits stark im literarischen Bereich, andererseits aber auch in verschiedenen Kunstbegriffen und Kunstkonzepten des letzten Jahrhunderts, wie sie von Marcel Duchamp, Andy Warhol und anderen vertreten wurden.

Abstraktion, Symmetrie, Symmetriebruch, Vereinfachung, Zufall und Konzept spielen dabei immer eine große Rolle. Beschreibungssprachen vom Typ XML, besonders das Format SVG (skalierbare Vektorgraphik), bieten als elektronische Formate ganz neue Möglichkeiten und Werkzeuge für die Auseinandersetzung mit Abstraktion, Symmetrie und fundamentaler Form, mit Konzept und Beschreibung bei der Erstellung von Bildern. Durch seinen Beschreibungscharakter bietet SVG eine überraschende Synthese von beschreibendem Konzept und tatsächlicher Ausführung. Die Information steckt ganz im Konzept, in der Beschreibung der Bilder. Diese werden immer wieder neu erschaffen. Bei meinen Bildern spielt dabei der Zufall und die Vergänglichkeit des Augenblicks wie in der Aktionskunst, im Happening eine große Rolle. Die Bilder sind immer anders, bei jedem Aufruf.

Die Technik tritt im Grunde hinter die Idee, dem Kern des Werkes zurück, wenn dieses nur noch beschrieben wird. Der Betrachter selbst bringt erst das Werkzeug zur Betrachtung mit - ein Darstellungsprogramm, welches das Bild interpretiert und visualisiert. So handelt es sich auch durchweg um deklarative Animationen, es wird also auch hier beschrieben, was sich wie verändern soll, statt es selbst technisch zu verändern.

Die Methoden der Beschreibungssprache bieten so auch in der abbildenden Kunst sehr viel Raum für das Konzept, für die Auseinandersetzung mit der Idee, dem Kern, dem Konzept des künstlerischen Schaffens. Zwar sagt ein Bild mehr als tausend Wörter, doch ein paar Worte vermögen auch mehr als tausend Bilder zu beschreiben. Es wird eben nicht nur Pinsel oder Stift gegen Rechner und Tastatur getauscht, gerade durch die Visualisierung, durch Beschreibung ergibt sich ein ganz neuer Ansatz, Kunst aus der Idee heraus zu erschaffen. Auch bei den von mir verfolgten Themen Abstraktion, Reduktion, Symmetrie, Symmetriebruch und Zufall ergeben sich mit dem elektronischen Medium ganz andere Umsetzungsmöglichkeiten, als das in der klassischen Malerei möglich wäre.

Ein weiterer wichtiger Punkt dabei ist die allgemeine Zugänglichkeit im Internet, dessen Grundanspruch es ist, Information von allen für alle zu bieten. Kunst im Internet heißt somit auch, Kunst für alle verfügbar oder gar ausführbar zu machen, Kunstwerken ihre Exklusivität zu nehmen, die sie bislang immer wieder in private Sammlungen und verborgene Archive von Museen verschlagen hat, wo sie für die Allgemeinheit verloren sind. Kunst im Internet ist präsent, stets bereit für die Auseinandersetzung mit dem Betrachter, sie entzieht sich nicht ins Elitäre.

Schon im letzten Jahrhundert haben Künstler wie Andy Warhol versucht, die Exklusivität des Unikats durch klassische Drucktechnik aufzubrechen und so die Kommerzialisierung der Kunst zu thematisieren. Erst durch die elektronischen Formate und die Existenz des Internets ist es aber möglich geworden, Kunst zum allseits präsenten Allgemeingut zu machen. Die identische Kopierbarkeit elektronischer Formate macht Begriffe wie Unikat oder Original zu einer leeren Hülle eines großen kommerziellen Missverständnisses, von dem viele im letzten Jahrhundert profitiert haben, die sich in diesem Jahrhundert mit einer ganz anderen Begrifflichkeit werden auseinandersetzen müssen. Die beliebige Kopierbarkeit elektronischer Werke ist der Freund jener Künstler, die ihre Werke allgemein zugänglich wünschen. Formate wie SVG unterstützen sie bei der konzeptionellen Realisation ihrer Werke.

Portrait Dr. O. Hoffmann

Kontakt per elektronischer Post: Dr.O.Hoffmann@gmx.de

internet-Seiten:
Der Prinz und der Gloeckner - Kunst und Literatur
Dr. O. Hoffmann

 

Die Rechte an allen Bildern liegen beim Autor Dr. O. Hoffmann. Kopieren der Bildausgaben ist zum privaten Gebrauch ausdrücklich erlaubt, weitergehende Nutzungen sind mit dem Autor abzustimmen.

Technische Anmerkung:

Die Bilder im Format PNG oder JPEG zeigen nur eine Vorschau auf die eigentlichen SVGs, zu deren Anzeige die Vorschaubilder anzuklickern sind. Ein erneutes Laden der Adresse des Bildes sollte eine neue Variation des Themas erzeugen. Ein geeignetes Programm zur Darstellung animierbarer SVGs ist Voraussetzung für eine korrekte Anzeige. Beispiele für geeignete Programme zur Darstellung sind der browser Opera 8 oder das SVG-plugin von Adobe für jeglichen browser. Unabhängig vom browser können auch andere Anzeigeprogramme genutzt werden.

Größe der Bilder: frei skalierbar
Bildtitel siehe Bild

Vorschau: Olaf 1967 Vorschau: Formwandler Vorschau: Lissajous Vorschau: Linien Vorschau: Schar Vorschau: Detail Vorschau: Kurvenschar Vorschau: AnimMorph8