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Der Nobelpreis , die höchste
Ehrung, die einem Wissenschaftler zuteil kommen kann. Er
wurde vom schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred
Nobel (1833-1896) gestiftet.
Nobel setzte folgenreich testamentarisch fest,
dass das Einkommen aus seinem Vermögen, das bei seinem Tode
1896 33,2 Millionen SEK betrug, jährlich in fünf gleiche
Teile geteilt werden sollte und "in der Form von Preisen an
jene" verteilt werden sollte, "die im verflossenen Jahr, der
Menschheit den größten Nutzen geleistet haben
Seit 1901 wird der Nobelpreis alljährlich am 10.
Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, verliehen.
Finanziert wird der Nobelpreis ebenaus dem Zinsertrag,
den ein treuhänderisch verwalteter Fonds erbringt.
Der Preis besteht aus einer Urkunde, einer Medaille - und
natürlich dem stattlichen Preisgeld. Eine fixe Höhe des
Preises gibt es nicht, da die gewonnenen Zinsen von Nobels
Vermögen jährlich unterschiedlich hoch ausfallen. In den
letzten Jahren belief sich das Preisgeld meist auf rund eine
Millionen Euro pro Fachrichtung.
Die aktuellen Nobelpreisträger (2005)
Der Nobelpreis für Chemie
Yves Chauvin (Frankreich)
Robert H. Grubbs (USA)
Richard R. Schrock (USA)
Der Nobelpreis für den Frieden
Mohamed ElBaradei (Ägypten)
International Atomic Energy Agency (IAEA)
Der Nobelpreis für Literatur
Harold Pinter
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
Barry J. Marshall (Australien)
J. Robin Warren (Australien)
Der Nobelpreis für Physik
Roy J. Glauber (USA)
John L. Hall (USA)
Theodor W. Hänsch (Deutschland)
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften
Robert J. Aumann (Israel/USA)
Thomas C. Schelling (USA)
Alfred Nobel
Schwedischer Industrieller, Erfinder
des Dynamits,
Chemiker und Humanist


Alfred Bernhard Nobel wurde am 21.
Oktober 1833 in Stockholm geboren.
1842 Umsiedlung nach Petersburg.
1866 erfand Nobel das Dynamit , Nobel schrieb Dramen und
Poesie - und angeblich überlegte er ernsthaft eine Karriere
als Schriftsteller. Literatur
Orlando de Rudder: Alfred Nobel (1833-1896). –
Paris : Denoël, 1997
Rune Pär Olofsson: Der Dynamitkönig Alfred Nobel. – Leipzig
: Kiepenheuer, 1993. – ISBN 3378005238
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