Wege durch die Nacht – Sternnavigation im Pazifik
04.04.09 (pressemitteilung)
Der Stuttgarter Maler Michael H. Dietrich stellt in einer Themeausstellung vom 19. Mai bis 12. Juli 2009 im Planetarium in Stuttgart seine Objekte und Bilder aus, die sich gänzlich mit der so geheimnisvollen Osterinselschrift “Rongorongo” befassen und auch künstlerisch auseinandersetzen. Die Osterinselschrift verwendet Zeichen und Symbole für Sterne und Planeten, für den Mond und Himmelsrichtungen, für die Winde und alles was Navigatoren zur zielorientierten Fahrt zwischen den Südseeinseln nutzten. Erstmalig werden hier im Stuttgarter Planetarium diese Bilder der Künstlers Michael H. Dietrich gezeigt. Für Fragen zu den Themen und Bildern ist der Künstler jeweils Samstags ab 19 Uhr während der Ausstellungsdauer präsent.
Der zerstörte Mythos der Osterinselschrift.
Autor Michael H. Dietrich ist von mehreren Sternwarten eingeladen worden, über seine Deutung der Zeichen zu referieren. ……
Der Künstler schreibt:”Die Osterinselschrift Rongorongo wurde nie vollständig entziffert und kann es auch nicht werden. Diese Schrift kann lediglich verstanden verden.Die beweisbare Tatsache, daß ich den Code gefunden habe und weite Teile
des Systems auch entziffern konnte, ist das vorläufige Ergebnis von 12 Jahren Forschungsarbeit. Wenn ich die Behauptung aufstelle und die Beweise vortrage, daß das Verständnis der Zeichen ganz einfach ist, kann man das für eine maßlose
Übertreibung halten, weil es in 130 Jahren nicht gelang, irgendeinen Sinn in Rongorongo zu finden.” Mehr hierzu können Siehier
lesen
Der Künstler schreibt: ” Die Bilder und Objekte aus meiner Hand sollen den Meistern im Pazifik gewidmet sein, deren grossartige Kunst bis heute zu wenig Beachtung fand. Ihr “eingekerbtes Sternenwissen”, das sich hinter dem System von Zeichen verbirgt, beschäftigt mich als ein Teil meines Kunstschaffens seit mehr als 30 Jahren.”
Überall auf der Welt kannten die Menschen Sternenbilder und Mythen über Sterne, so natürlich auch im Pazifik. Dort waren es bildhafte Vorstellungen, die man mit allem verband, was wir heute unter astronomischem Wissen aus alter Zeit verstehen. Die Milchstrasse zum Beispiel war ein grosser Hai, der Stern Beteigeuze im Sternbild Orion war einer der Stützsterne, die den Himmel trugen. Diese bildhaften Vorstellungen sind eingekerbte Zeichen auf hölzernen Tafeln und einem Stab, die in der Osterinselschrift gefunden wurde.
Am Anfang lag der Himmel auf der Erde. Soweit herrschte Einigkeit unter den Geheimnisträgern des Pazifik. Ein Hero trennte beide. Ab hier beginnt die Konfusion, denn man tradierte das Prinzip der Himmelsstütze mit einer einzigen bis hin zu 40 solchen Stützen.
Zu sehen in Form von Stützsternen. Die Stütze hat der Künstler in Blattgold angelegt, die Zeichen symbolisieren die Abfolge von Sternen, die den Navigatoren den Weg wiesen.
Carl-Zeiss-Planetarium Stuttgart |
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