|
Maler und Grafiker
20.7. 1847 Berlin – 8.2. 1935 Berlin
Zwischen 1868 und 1880 ging Max Liebermann auf die Suche
nach seiner Leidenschaft. Zuerst studierte er vier Jahre
Malerei in Weimar, doch fühlte er sich hier im „Exil“. Hier
entstand auch das Bild „Gänserupferinnen“ als Versuch,
Belanglosigkeiten herauszuarbeiten.
Ende 1873 zieht Liebermann nach Paris. Hier orientierte er
sich an Maler wie Claude Monet. Daher kam auch seine Neigung
zum Naturalismus. Besonders zu erwähnen ist das Werk
„Kartoffelernte“, welches hier entstand.
1878 zog es ihn dann weiter in die Kunststadt München und er
blieb fast 6 Jahre. Erste Ausstellungen aber auch Skandale
ließen ihn hier zur Berühmtheit werden.
Mehrere Studienreisen führten ihn durch ganz Europa. Holland
faszinierte Max Liebermann so sehr, dass er es zu seiner
Malheimat erklärte.
Nach der Rückkehr nach Berlin vollzieht sich bei Max
Liebermann ein Stilwandel; weg vom Naturalismus hin zum
Impressionismus. Sein Interesse an Porträtzeichnungen nimmt
zu. Liebermann experimentiert mit vielen verschiedenen
Techniken (z.B. Druckgrafiken).
Auch stieg im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts sein
Bekanntheitsgrad. Viele Ausstellungen und Ehrungen wurden
ihm zuteil. Gerade in Berlin war sein Kunstverstand sehr
gefragt.
Max Liebermann hatte schon länger als Jude in Deutschland
leiden müssen. Trotzdem lehnte er die Beziehung „jüdischer
Maler“ ab. Verleugnet hat Liebermann seine jüdische Herkunft
jedoch nie.
Liebermanns Werk führte die deutsche Malerei in die
Moderne. Sein Stilwandel von den Naturalisten zu den
Impressionisten prägte zum großen Teil die heutige Sicht des
Impressionismus.
Nicht nur die Malerei, sondern auch sein Engagement für die
Berliner Kunstwelt brachte ihm großes Ansehen und viele
Bewunderung.
Quellen
Angelika Wesenberg, Max Liebermann Jahrhundertwende
Wichtiger Hinweis:
Viele Kunstwerke unterliegen der
Nutzungsgenehmigung durch die Verwertungsgesellschaft
Bild-Kunst in Bonn, die für mich als Aussteller mit
erheblichen Gebühren verbunden ist.
Ich bin daher gerade im Bereich der klassischen Moderne und
zeitgenössischen Kunst gezwungen, Bildmaterial zu den
jeweiligen Biografien der Künstler ab 1900 in Form der
gleichzeitig zum Verkauf angebotenen Buchtitel zur Verfügung
zu stellen.
Ich denke, Sie haben Verständnis und sehen meine Seiten
nicht als Buchladen an.
|