< Markus Lüpertz >

Biographie Markus Lüpertz


Der deutsche Maler Markus Lüpertz wurde am 25. April 1941 in Reichenberg, im damaligen deutschen Reich, geboren. Der Grafiker und Bildhauer schafft faszinierende Werke, welche heute oftmals dem Neoexpressionismus zugeordnet werden. Er betrieb seinen eigenen Geniekult und zählt heute zu den bekanntesten deutschen Künstlern der heutigen Zeit. Der Maler und seine Werke im Stil der suggestiven Kraft dringten darauf, einen Darstellungsgegenstand in seiner typischen Aussage des Daseins zu äußern. Der exzentrische Künstler schuf um 1960 seine ersten Gemälde, etwa zur Zeit seines Aufenthaltes an der Werkkunstschule Krefeld. Im Jahre 1965 äußerte sich Lüpertz wie folgt: „Die Anmut des 20. Jahrhunderts wird durch die von mir erfundene Dithyrambe sichtbar gemacht.

 

Der Farbe keine Chance einräumen zu vertuschen, sich in den Vordergrund zu schieben oder Sand in die Augen zu streuen. Nichts darf vertuscht werden, alles soll sichtbar bleiben, die Ehrlichkeit ist gefordert. Die schöne Farbe ist gefährlich, da sie hilft.“ Nach seiner Lehrtätigkeit, 1973 - 1974, und dem Düsseldorfer Rektorat galt er als Maler im Freigeist. Er lebte nun mit seiner Frau und den fünf Kindern in Berlin,Karlsruhe und Düsseldorf wo er auch seiner Arbeit nachging. Markus Lüpertz hatte sein Atelier in Teltow und war bereits zum katholischen Glauben konvertiert. Seit dem Beginn der Moderne, wurde das Ende der Malerei mehrfach ausgerufen aber der etablierte Künstler hielt an seinem Können fest. Lüpertz begann unter anderem die Mickey Mouse-Serie und sogar ein Jahr später die Erfolgsgeschichte der Serie Donald Duck.

 

Er spielt gelegentlich mit bekannten Musikern zusammen am Klavier. Berühmte Veröffentlichungen von Markus Lüpertz sind unter anderem Daphne, Der grosse Fluss, Gott Merkur, Totentanz, Hommage à Mozart, Fieberblätter, Der Kunst die Regeln geben, Das Geld – die Kunst, Männer ohne Frauen und viele mehr. 1980 entwirft der Maler und Grafiker auch Bühnenbilder. Für die alte Oper in Frankfurt erschuf er 1989 die berühmte Figur des Apoll. Diese Statue wurde in einer Auflage von mehr als fünf Stück gegossen. Diese fiktive Figur war sozusagen der Startschuss für eine weitere Karriere als Bildhauer. Viele weitere Statuen werden von dem Künstler erschaffen und ihnen wird durch das Können von Markus fast schon ein bisschen Leben eingehaucht. Markus Lüpertz sagte 2009 :„Es gibt keine bildende Kunst, die nicht irgendwann einmal in einem Tempel zuhause war. Jeder Säulenstumpf ist der Anfang eines Baumes von Munch, und der wiederum der Arm bei Beckmann.“