
Die Geburtstagsfeier; Der Hausmeister; Die Heimkehr;
Betrogen
Harold Pinter
Rowohlt Tb. - 1990-10 - Broschiert
Kurzbeschreibung
Der Ursprung meiner Stücke? Ich will so präzise wie
möglich antworten. Ich ging in ein Zimmer, sah einen
Menschen, der stand und einen anderen, der saß, und ein
paar Wochen später schrieb ich Das Zimmer. Ich ging in
ein anderes Zimmer, sah zwei Menschen dasitzen, und ein
paar Jahre später schrieb ich Die Geburtstagsfeier. Ich
blickte durch eine Tür in ein drittes Zimmer, sah zwei
Menschen dastehen und schrieb Der Hausmeister ... Ich
bin überzeugt, was in meinen Stücken geschieht, könnte
überall, zu jeder Zeit, an jedem Ort geschehen, auch
wenn die Ereignisse zunächst fremd erscheinen.

Die Geburtstagsfeier; Der Hausmeister; Die Heimkehr; Betrogen;
Celebration
Harold Pinter
Rowohlt Tb. -
2005-10 - Broschiert

An anderen Orten
Harold Pinter und Heinrich M.
Ledig-Rowohlt
Rowohlt Tb. - 1988-01 - Broschiert

Mondlicht und andere Stücke
Harold Pinter und Heinrich M.
Ledig-Rowohlt
Rowohlt Tb. - 2000-10 - Broschiert

The Caretaker
Harold Pinter
Diesterweg
- Broschiert
Elfriede Jelinek
Literaturnobelpreis 2004
Bücher
J.M.Coetzee Literaturnobelpreis
2003
Nobelpreis
Gewinner
von 1951-
1999
1951
Pär Lagerkvist (1891-1974), Schweden
"für die künstlerische Kraft und tiefe Selbständigkeit,
womit er in seiner Dichtung die Antwort auf die ewigen
Fragen des Menschen sucht"
1952
François Mauriac (1885-1970), Frankreich
"für die durchdringende Seelenkenntnis und künstlerische
Intensität, womit er in der Form des Romans das Drama des
menschlichen Lebens deutet"
1953
Winston Leonard Spencer Churchill, Großbritannien
"für seine Meisterschaft in der historischen und
biographischen Darstellung sowie für die glänzende
Redekunst, mit welcher er als Verteidiger von höchsten
menschlichen Werten hervortritt"
1954
Ernest Hemingway, USA
"für seine kraftvolle und innerhalb der heutigen
Erzählkunst stilbildende Meisterschaft, jüngst an den
Tag gelegt in 'The Old Man and the Sea'"
1955
Halldór Kiljan Laxness (1902-1998), Island
"für seine anschauliche Epik, die die große isländische
Erzählkunst erneuert"
1956
Juan Ramon Jiménez (1881-1958), Spanien
"für seine lyrische Dichtung, die in spanischer Sprache
ein Vorbild von hoher Geistigkeit und künstlerischer
Reinheit bildet"
1957
Albert Camus, Frankreich
"für seine bedeutungsvolle Verfasserschaft, die mit
scharfsichtigem Ernst menschliche Gewissensprobleme in
unserer Zeit beleuchtet"
1958
Boris Pasternak (1890-1960), UdSSR
"für seine bedeutende Leistung sowohl in der
zeitgenössischen Lyrik als auch auf dem Gebiet der
großen russischen Erzähltradition"
1959
Salvator Quasimodo (1901-1968), Italien
"für seine lyrische Dichtung, die mit klassischem Feuer
das tragische Lebensgefühl der Gegenwart ausdrückt"
1960
Saint-John Perse, eigtl. Marie-René Auguste Alexis Léger
(1887-1975), Frankreich
"für den hohen Flug und die bildschöpferischen
Phantasien seiner Dichtung, die die Zeitlage visionär
widerspiegelt"
1961
Ivo Andric (1892-1975), Jugoslawien
"für die epische Kraft, mit der er Motive und Schicksale
aus der Geschichte seines Landes gestaltet"
1962
John Steinbeck (1902-1968), USA
"für seine einmalige realistische und phantasievolle
Erzählkunst, gekennzeichnet durch mitfühlenden Humor und
sozialen Scharfsinn"
1963
Giorgos Seferis (1900-1971), Griechenland
"für seine
hervorragende lyrische Dichtung, inspiriert von tiefem
Gefühl für die hellenische Kulturwelt"
1964
Jean-Paul Sartre, Frankreich
"in Anerkennung seines schöpferischen
schriftstellerischen Schaffens, dessen freiheitlicher
Geist und dessen Suche nach Wahrheit einen
weitreichenden Einfluß auf unser Zeitalter ausgeübt hat"
1965
Michail Solochov (1905-1984), UdSSR
"für seine künstlerische Kraft und Ehrlichkeit, womit er
in seinem Don-Epos einen geschichtlichen Zeitabschnitt
aus dem russischen Volksleben gestaltet hat"
1966 1/2 des Preises
Samuel Josef Agnon (1888-1970), Israel
"für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst
mit Motiven aus dem jüdischen Volk"
1966 1/2 des Preises
Nelly Sachs (1891-1970), Deutschland
"für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen
Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke
interpretieren"
"für seine Erzählkunst, die mit feinem Gefühl
japanisches Wesen und dessen Eigenart ausdrückt"
1969
Samuel Beckett (1906-1989), Irland
"für eine Dichtung, die in neuen Formen des Romans und
des Dramas, die künstlerische Aufrichtung des Menschen
aus seiner Verlassenheit erreicht"
1970
Alexander Solschenizyn (geb. 1918), UdSSR
"für die ethische Kraft, mit der er die unveräußerliche
Tradition der russischen Literatur weitergeführt hat"
1971
Pablo Neruda (1904-1973), Chile
"für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft
Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig macht"
1972
Heinrich Böll, Deutschland
"für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von
zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller
Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur
gewirkt hat"
1973
Patrick White (1912-1990), Australien
"für seine epische und psychologische Erzählkunst, durch
die der Literatur ein neuer Erdteil zugeführt worden
ist"
1974 1/2 des Preises
Eyvind Johnson (1900-1976), Schweden
"für seine Kunst des Erzählens, die, weit über Länder
und Zeiten blickend, im Dienste der Freiheit steht"
Harry Edmund Martinson (1904-1978), Schweden
"für ein dichterisches Werk, das den Tautropfen einfängt
und den Kosmos widerspiegelt"
Harry Martinson
Schweden1/2 des Preises
"for writings that
catch the dewdrop and reflect the cosmos"
1975
Eugenio Montale (1896-1981), Italien
"für seine besonders geprägte Dichtung, welche mit
großer künstlerischer Feinfühligkeit menschliche Werte
als Ausdruck einer illusionsfreien Lebensanschauung
deutet"
1976
Saul Bellow (geb. 1915), USA
"für das menschliche Verständnis und die subtile
Kulturanalyse, die in seinem Werk vereinigt sind"
1977
Vicente Aleixandre (1898-1984), Spanien
"für seine schöpferische Dichtung, die die Verhältnisse
des Menschen im Kosmos und in der heutigen Gesellschaft
beleuchtet und gleichzeitig die Erneuerung der
traditionellen spanischen Poesie zwischen den Kriegen
repräsentiert"
1978
Isaac Bashevis Singer (1904-1991), USA
"für seine eindringliche Erzählkunst, die mit ihren
Wurzeln in einer polnisch-jüdischen Kulturtradition
universale Bedingungen des Menschen lebendig werden
läßt"
1979
Odysseus Elytis (1911-1996), Griechenland
"für seine Poesie, die,
in der griechischen Tradition fußend, mit sinnlicher
Kraft und intellektueller Klarsicht den Kampf eines
modernen Menschen für die Freiheit gestaltet"
1980
Milosz Czeslaw (geb. 1911), USA
"der mit kompromißloser
Klarsicht der Stellung des Menschen in einer Welt von
schweren Konflikten Ausdruck verleiht"
1981
Elias Canetti (1905-1994), Österreich
"für sein schriftstellerisches Werk, geprägt von
Weitblick, Ideenreichtum und künstlerischer Kraft"
1982
Gabriel Garcia Márquez (geb. 1928), Kolumbien
"für seine Romane und Erzählungen, in denen sich das
Phantastische und das Realistische in einer
vielfacettierten Welt der Dichtung vereinen, die Leben
und Konflikt eines Kontinents wiederspiegeln"
1983
William Gerald Golding (1911-1993), Großbritannien
"für seine Romane, die mit der Anschaulichkeit
realistischer Erzählkunst und der vieldeutigen
Allgemeingültigkeit des Mythos menschliche Bedingungen
in der heutigen Welt beleuchten"
1984
Jaroslac Seifert (1901-1986), Tschechoslowakei
"für seine Dichtung, die mit frischer Sinnlichkeit und
reicher Erfindungsgabe ein befreiendes Bild menschlicher
Unbeugsamkeit und Vielfalt gibt"
1985
Claude Simon (geb. 1913), Frankreich
"...der in seinen Romanen das Schaffen eines Dichters
und Malers mit vertieftem Zeitbewußtsein in der
Schilderung menschlicher Grundbedingungen vereint"
1986
Wole Soyinka (geb. 1934), Nigeria
"...der in breiter
kultureller Perspektive und mit poetischen Obertönen das
Drama des menschlichen Seins gestaltete"
1987
Joseph Brodsky (1940-1996), USA
"für ein literarisches Schaffen von umfassender Breite,
geprägt von gedanklicher Schärfe und dichterischer
Intensität"
1988
Nagib Mahfus (geb. 1911), Ägypten
"Wegbereiter neuer (sozialkritischer) ägyptischer
Erzählkunst zwischen Tradition und Moderne"
1989
Camilo José Cela (geb. 1916), Spanien
"für seine reiche und eindringliche Prosakunst, die mit
verhaltenem Mitgefühl eine herausfordernde Vision
menschlichen Ausgesetztseins gestaltet"
1990
Octavio Paz (1914-1998), Mexiko
"in Würdigung seiner
leidenschaftlichen Dichtung mit weiten Horizonten,
geprägt von sinnlicher Intelligenz und humanistischer
Integrität"
1991
Nadine Gordimer (geb. 1923), Südafrika
"für ihre epische Dichtung, die der Menschheit einen
großen Nutzen erwiesen hat und durch die tiefen
Einblicke in das historische Geschehen dazu beiträgt,
dieses Geschehen zu formen"
1992
Derek Walcott (geb. 1930), Trinidad und Tobago
"für eine Dichtung von großer Leuchtkraft, getragen von
einer historischen Vision, die aus einer
multikulturellen Verpflichtung emporgewachsen ist"
1993
Toni Morrison (geb. 1931), USA
"für ihre literarische Darstellung einer wichtigen Seite
der US-amerikanischen Gesellschaft durch visionäre Kraft
und poetische Prägnanz"
1994
Kenzaburo Oe (geb. 1935), Japan
"für seine Erschaffung einer Welt im Werk, in der sich
Leben und Mythos zu einem erschütternden Bild des
Menschen in der Gegenwart verdichten"
1995
Seamus Justin Heaney (geb. 1939), Nordirland
"in Würdigung der lyrischen Schönheit und ethischen
Tiefe seines Gesamtwerks"
1996
Wislawa Szymborska (geb. 1923), Polen
"für ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen und
biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher
Wirklichkeit hervortreten läßt"
1997
Dario Fo (geb. 1926), Italien
"für sein volkstümlich-politisches Agitationstheater"
1998
José Saramago (geb. 1922), Portugal
"für sein Werk, dessen Parabeln die Menschen die
trügerische Wirklichkeit fassen lassen"
1999
Günter Grass (geb. 1927), Deutschland
"weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene
Gesicht der Geschichte gezeichnet hat"
1965 wurde Grass der Büchnerpreis
verliehen, „für sein Werk in Lyrik und Prosa worin er kühn,
weitausgreifend und kritisch das Leben unserer Zeit darstellt und
gestaltet.“ 1967 wurde er mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille
ausgezeichnet. 1994 verlieh ihm die Bayerische Akademie der Schönen
Künste den Großen Literaturpreis. 1995 wurde Grass mit der
Hermann-Kesten-Medaille ausgezeichnet, im Jahr darauf mit dem
Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck. 1999 ehrte ihn Spanien mit dem
Preis Prinz von Asturien. Seit 2005 ist er Ehrendoktor der Freien
Universität Berlin. Er ist Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Danzig
(polnisch: Gdańsk).