| Fabergé |
Russischer Goldschmied und Juwelier. Er entwarf opulente Stücke, sein Berühmtestes dürfte wohl das bekannte Fabergé Ei sein.
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| Fauvismus |
von französisch fauves, "wilde Tiere", Stilrichtung der Maler am Anfang des 20. Jh., die, dem deutschen Expressionismus verwandt,den Ausdruck durch starke Farben zu steigern versuchten. |
| Firnis |
an der Luft trocknende Flüssigkeit zum Schutz von Gegenständen. Schlussfirnis Schutz von Gemälden. |
| Fluchtpunkt |
Ist in der Zentralperspektive der Punkt auf der Horizontlinie, in dem die aus dem Vordergrund in die Bildtiefe führenden Linien scheinbar zusammenlaufen. |
MEDIENMITTEILUNG FABERGÉ
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Museum Bellerive
Kunstgewerbesammlung Museum für Gestaltung Zürich
Museum Bellerive
Höschgasse 3, CH-8008 Zürich
Tel: +41 (0)43 446 44 69
Fax: +41 (0)43 446 45 03
Ausstellung „Fabergé in Zürich": info@faberge-in-zurich.ch
Museum für Gestaltung Zürich
Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
Mitglied zfh
Feierliche Eröffnungsveranstaltung mit zahlreicher Prominenz:
Weltberühmte Fabergé-Kollektion der russischen Zaren kommt nach Zürich ins Museum Bellerive
Die Fabergé-Kollektion der Link of Times Foundation kommt nach Zürich und lässt die glanzvolle Zeit der russischen Zaren wieder aufleben: Vom 9. Juni bis 10. September 2006 werden im Museum Bellerive in Zürich in einer zweiteiligen Ausstellung kostbare Kleinodien des bekannten russischen Hofjuweliers Peter Carl Fabergé (1841–1920) gezeigt, darunter auch 9 der weltberühmten kaiserlichen Fabergé- Prunkeier. Es ist das erste Mal, dass die Link of Times-Kollektion, die der russische Wirtschaftsführer Dr. Viktor F. Vekselberg 2004 von der Familie Forbes erworben und nach Russland zurückgebracht hat, in dieser Zusammenstellung in der Schweiz gezeigt wird. Bei den vorherigen Stationen der Ausstellung u.a. in Moskau, St. Petersburg, Berlin und Brüssel war das Besucherinteresse überwältigend. Die Sammlung gilt insgesamt als eines der bedeutendsten Kulturgüter Russlands.
Am Abend des 7. Juni 2006 ist es soweit: Unter den Augen zahlreicher Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft wird im Museum Bellerive die Ausstellung „FABERGÉ IN ZÜRICH – Schätze der russischen Zarenzeit“ mit einem Festakt eröffnet, bevor am Abend des 8. Juni 2006 mit der Vernissage der Publikumsbetrieb beginnt. Im Rahmen des Festjahres «Jubilee 2006 – Switzerland | Russia» und unter der Schirmherrschaft von Sergej Lavrov, Aussenminister der Russischen Föderation sowie Bundesrätin Micheline Calmy- Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), sind bis zum 10. September weltweit einmalige Fabergé-Objekte aus der Zarenzeit
zu sehen.
„Die Fabergé-Eier berühren die Seele unseres Volkes“, sagte Vekselberg nach dem Kauf, mit dem er eines der bedeutendsten Kulturgüter der letzten Jahre nach Russland zurückbrachte.
Dass die Ausstellung nun zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt wird, sieht Vekselberg als besondere Fügung: „Das Jahr 2006 steht in besonderer Weise im Zeichen der
russisch-schweizerischen Freundschaft angesichts der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern. Wir sind stolz, dass wir mit der Ausstellung in Zürich einen Beitrag zum kulturellen Austausch beider Länder in diesem
Festjahr leisten können.“
Eva Afuhs, leitende Kuratorin des Museums Bellerive, zeigt sich ebenfalls sehr erfreut,dass es gelungen ist, diese Ausstellung zu realisieren: „Die Ausstellung ‚FABERGÉ IN ZÜRICH – Schätze der russischen Zarenzeit’ ist ohne Zweifel ein kultureller Glanzpunkt für Zürich in diesem Sommer. Wir können als Haus für angewandte Kunst im Unikat- und Kleinserienbereich damit erfolgreich an frühere Ausstellungen anknüpfen. Dass wir die Sammlung der ‚Link of Times Foundation’ im Museum Bellerive zeigen können, ist nicht nur Ausdruck besonderer Wertschätzung, sondern auch Zeichen des internationalen Renommees
des Hauses an den Schnittstellen zwischen zeitgenössischer Kunst, Designströmungen und traditionellem Kunsthandwerk.“
Bedanken möchten sich Vekselberg und Afuhs vor allem für die grosszügige Unterstützung durch Sponsoren, die diese Ausstellung erst möglich gemacht haben, allen voran die Plattform „Präsenz Schweiz“ bzw. das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), aber auch die unterstützenden Unternehmen RENOVA Group, der Fabergé- Hersteller Victor Mayer, der Juwelier Seiler, Fabric Frontline sowie das Bankhaus Leu.
Die Fabergé-Eier
Die Fabergé-Eier gehören zu den kostbarsten Schmuckeiern der Welt. Jedes Ei erzählt seine eigene Geschichte, denn Fabergé liess sich bei der Gestaltung thematisch von den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen inspirieren. 1885 wurde er zum Hofjuwelier des russischen Zaren Alexander III ernannt. Die Tradition, dass der Zar seiner Familie zum orthodoxen Osterfest Fabergé-Eier schenkte, sollte bis 1916 beibehalten werden.
Fabergé stellte insgesamt 50 dieser filigranen Eier her.
Das Museum Bellerive zeigt mit dem Hennen-Ei das erste Ei aus den Fabergé-Werkstätten, ein Geschenk des Zaren Alexander III an seine Gattin Maria Feodorovna zu Ostern 1885.
Das Juwel der Sammlung bildet das Krönungs-Ei aus dem Jahre 1897, ein Geschenk des Zaren Nikolaus II an seine Gemahlin Alexandra Feodorovna zum Andenken an die Krönungsfeierlichkeiten.
Im Innern des Ostereis findet sich ein Miniaturmodell jener goldenen Kutsche, in der die künftige Zarin zur Zeremonie in die Uspensky Kathedrale im Kreml gefahren wurde. Für diese Überraschung arbeitete der 23 Jahre alte Künstler Georg Stein 15 Monate lang täglich 16 Stunden und ohne optische Werkzeuge. Schliesslich ist das St. Georgsorden- Ei aus dem Jahre 1916 zu sehen, das letzte Osterei-Geschenk von Nikolaus II an seine Mutter und das einzige Ei, das Maria Feodorovna auf ihrer Flucht aus Russland 1919 bei sich trug.
42 Ostereier befinden sich heute in verschiedenen Sammlungen überall auf der Welt. Neun
davon sind im Besitz der „Link of Times Cultural and Historical Foundation“, der weltweit
zweitgrössten Sammlung von Fabergé-Eiern, die nur von der Kreml-Ausstellung mit einem Ei mehr übertroffen wird.
Hintergrundinformationen:
Die „Link of Times Cultural and Historical Foundation“ und Dr. Viktor F. Vekselberg
Im Jahr 2004, über zehn Jahre nach Malcolm Forbes’ Tod, boten dessen Erben die Fabergé-
Sammlung zur Versteigerung. Dem russischen Unternehmer Dr. Viktor F. Vekselberg gelang es, die gesamte Kollektion zu erwerben, bevor es zur Auktion gekommen wäre. Auf diese Weise hat er bedeutendes Kulturgut Russlands als Ganzes bewahrt und wieder an dessen Entstehungsstätte zurückgeführt. Die Bedeutung für Russland unterstrich er unmittelbar nach dem Kauf mit den Worten: „Die Fabergé-Eier berühren die Seele unseres Volkes“.
Er gründete die „Link of Times Cultural and Historical Foundation“, die einen Beitrag
dazu leisten will, das in alle Welt verstreute Kulturgut Russlands zusammenzuführen. Mittelpunkt
der stetig wachsenden Sammlung sind neun der kaiserlichen Prunkeier.
Dr. Viktor F. Vekselberg gilt als einer der führenden Unternehmer Russlands. Mit seinem Unternehmen RENOVA Group, einer diversifizierten Industrieholding mit Beteiligungen u.a. an TNK-BP (Russlands erstes und grösstes Jointventure zwischen TNK und British Petroleum) und SUAL (Russlands zweitgrösster Aluminiumproduzent), ist er schwerpunktmässig in den Bereichen Erdöl, Erdgas, Bergbau und Chemie tätig. Die Managementgesellschaft seiner Gruppe hat ihren Sitz in Zürich.
Das Museum Bellerive
Das Museum Bellerive in Zürich beherbergt seit 1968 die Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich und hat sich als Haus für angewandte Kunst im Unikat- und Kleinserienbereich einen internationalen Namen gemacht. Als Ort globaler Kommunikation setzt sich das Museum intensiv mit den Schnittstellen zwischen zeitgenössischer Kunst, Designströmungen und traditionellem Kunsthandwerk auseinander. Die am Zürichsee gelegene Villa zeigt vom 9. Juni bis 10. September in ihren Räumlichkeiten eine Auswahl der prächtigsten Kleinodien aus den berühmten Werkstätten des Peter Carl Fabergé. Eckdaten zur Ausstellung: – Zeitraum der Ausstellung: 9. Juni 2006 bis 10. September 2006
Teil I von 9. Juni bis 30. Juli: Die Prunkeier Teil II von 2. August bis 10. September: Objets d’Art
– Pressekonferenz zur Eröffnung: 7. Juni 2006, 10.00 Uhr
– Festakt zur Eröffnung: 7. Juni 2006 ab 18.30 Uhr
– Öffentliche Vernissage: 8. Juni 2006, ab 19.00 Uhr