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Kunst Lexikon |
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Kunstrichtung vom Ausgang des 16. bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Stilistische Anlehnung an die Hochrenaissance mit Übersteigerung deutlich ins Theatralische hinein. Stil, der gegen Ende des 16. Jahrhunderts den Manierismus ablöste Kennzeichen sind die bewegte Linie in Grundriss und Aufbau, Sinnenfreudigkeit und Pracht, Ausdruck der Leidenschaft bis zur Ekstase. Ausgansort war Italien-Verbreitung über ganz Europa. Malerei: Als Begründer des barocken Stils gelten Caravaggio mit seiner derb-realistischen Hell-Dunkel-Malerei und die Carracci in Rom. In der flämischen Malerei war Peter Paul Rubens mit seiner Schule führend, in Spanien Diego Velázquez. In Holland dominierten Frans Hals und Rembrandt. Barockdichtung ausführliche Seiten hier Lyrik bevorzugte Literaturform war das Gedicht, vor allem das Sonett. Wichtige Vertreter sind die Lyriker Andreas Gryphius (1616–1664), Martin Opitz (1597–1639), Angelus Silesius und Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1617–1679).
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