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Hamburger Kunsthalle

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg
Tel. 040-428 131-200
Fax 040-42854-3409
Info@hamburger-kunsthalle.de
www.hamburger-kunsthalle.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Donnerstag bis 21 Uhr
Montag geschlossen

 

KUNST FÜR HAMBURG – VON LAUT BIS LEISE



50 Jahre Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK)
31. Oktober 2006 bis 1. Januar 2007 in der Hamburger Kunsthalle
31. Oktober 2006 bis 14. Januar 2007 im Museum für Kunst und Gewerbe

 Die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK) besteht als gemeinsame Institution der Hamburger Wirtschaft und engagierter kunstinteressierter Privater sowie der Freien Hansestadt Hamburg. Gegründet wurde die SHK am 20. Mai 1956 damals als Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Kunstsammlungen. Jetzt feiert sie in diesem Herbst ihr 50-jähriges Bestehen.

 

Wassily Kandinsky
Weißer Punkt, 1923
Öl auf Leinwand
91,2 x 73 cm
Photo: Elke Walford, © Hamburger Kunsthalle/bpk

Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamb. Kunstsammlungen (SHK)



Anlässlich dieses Jubiläums finden sowohl in der Hamburger Kunsthalle als auch im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zwei Ausstellungen statt. Gezeigt werden 120 der bedeutendsten Ankäufe aus insgesamt 450 Erwerbungen. Der Gedanke, dass beide Häuser sich wunderbar zu einer Sammlung ergänzen und die SHK diesem Ziel im Rahmen des gemeinschaftlichen Mäzenatentums verpflichtet ist, findet sich im Ausstellungskonzept wieder. So werden Kunstgewerbliche Gegenstände aus dem Museum für Kunst und Gewerbe mit den Erwerbungen in der Kunsthalle in beiden Ausstellungen präsentiert.



Auguste Renoir (1841 - 1919)
Das Gewächshaus, 1864
Öl auf Leinwand
130 x 98,4 cm
Photo: Elke Walford; © Hamburger Kunsthalle / bpk

Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamb. Kunstsammlungen (SHK)


Im Mittelpunkt der ca. 60 ausgewählten Objekte steht im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg in der neuen Hartog-Galerie im Hartog-Flügel das jetzt im Jubiläumsjahr erworbene Trinkspiel von Leodegar Grimaldo aus dem Jahre 1626. Zur Erheiterung der Gäste an der fürstlichen Tafel geschaffen, verbindet der Automat eine Vielzahl von Elementen, die der höfischen Gesellschaft der Spätrenaissance wichtig waren.
Das kostbare Spielzeug, für den Hof von Württemberg gearbeitet, wurde schon früh als Geschenk in andere Hände gegeben. Es ist bis heute vollständig erhalten, funktionstüchtig und damit das beste von insgesamt vier Beispielen für ein solches Trinkspiel.


Gerhard Richter (*1932)
Juist, 2001
Öl auf Leinwand, 122 x 82 cm
Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamb. Kunstsammlungen (SHK)
Photo: Elke Walford; © Hamburger Kunsthalle / bpk



Das erste dem Museum ermöglichte Stück ist die aus drei Holzskulpturen bestehende Pietà-Gruppe des in der Steiermark wirkenden Bildhauers Josef Thaddäus Stammel. Als Beispiel für die süddeutsch/österreichische Skulptur des Spätbarock war das vorzüglich erhaltene Werk für das Museum von größtem Wert, musste doch die Sammlung von Plastik und Skulptur, die bis etwa 1950 nicht hinreichend ausgebaut war, durch konsequente Erwerbungspolitik den ihr zustehenden Rang innerhalb der Sammlungen gewinnen. Zu weiteren Highlights der Erwerbungen zählen außerdem Paul Gauguins Vitrinenschrank, das Spielzeug von Lyonel Feininger sowie die Corbusier-Liege Chaise longue.


Museum für Kunst und Gewerbe
Liege LC4 von Le Corbusier, 1928


 

Museum für Kunst und Gewerbe
Trinkspielautomat
Leodegar Grimaldo, Tübingen, dat. 1626
Silber vergoldet, Schildkrötenpanzer, Holz farbig gefasst, original Spielwerk auf Eisen
Höhe 25 cm

 

Museum für Kunst und Gewerbe
Platte mit den vier Erdteilen
Wien, Manufaktur Du Paquier um 1722 - 25
Porzellan, Malerei von Ignaz Bottengruber, um 1728 - 30
Durchmesser 29,2 cm

 


Max Beckmann (1884-1950)
Selbstbildnis, 1936
Bronze
Höhe 37 cm
Photo: Elke Walford
© Hamburger Kunsthalle / bpk

Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamb. Kunstsammlungen (SHK)

Neben der Präsentation ausgewählter Stücke aus allen Abteilungen befinden sich Objekte (ausgenommen besonders empfindliche Textilien oder Papierarbeiten), die nicht in die Ausstellung einbezogen sind, an ihren angestammten Plätzen in den Schausammlungen.

Sigmar Polke (*1941)
Wachturm in der Eifel, 1987
Acryl und Lack auf Baumwollstoff
130,8 x 151 cm
Photo: Elke Walford; © Hamburger Kunsthalle/ bpk
Dauerleihgabe der Stiftung für die Hamb. Kunstsammlungen (SHK)
 



Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz, 20099 Hamburg
T 040/428134-2732
F 040/428134-283
Mehr Informationen: http://www.mkg-hamburg.de

Hamburger Kunsthalle (Hubertus-Wald-Forum)
Glockengießerwall, 20095 Hamburg
T 040/428 131 200
F 040/428 54 29 78

 

 

 

 

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Highlights im November 2006


Kunst für Hamburg. Von laut bis leise
50 Jahre Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK)
31. Oktober 2006 bis 1. Januar 2007 im Hubertus-Wald-Forum
31. Oktober 2006 bis 14. Januar 2007 in der Hartog-Galerie des MKG


Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der SHK finden sowohl in der Kunsthalle als auch im Museum für Kunst und Gewerbe zwei Ausstellungen statt. Gezeigt werden 120 der bedeutendsten Ankäufe. Im Zentrum der Kunsthallen-Ausstellung steht die Malerei der französischen Moderne mit Werken von Rousseau, Picasso, Delaunay u.a.

 

Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik

7. Oktober 2006 bis 28. Januar 2007 im Gründungsbau
Die Hamburger Kunsthalle präsentiert mit mehr als 70 Ölgemälden und über 100 Zeichnungen, Sepien und Aquarellen einen tiefen Einblick in das Werk Caspar David Friedrichs. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage nach der „Erfindung der Romantik“ und die künstlerische Bedeutung des Werkes.

Mahjong. Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg
bis 18. Februar 2007 in der Galerie der Gegenwart

In China hat sich seit dem Beginn der Reformpolitik der Ära nach Mao innerhalb kurzer Zeit eine äußerst vielfältige und dynamische Kunstszene entwickelt. Die Ausstellung präsentiert die bedeutendste Sammlung zeitgenössischer chinesischer Kunst und gibt einen Überblick über ein Vierteljahrhundert chinesischer Avantgarde.

Künstlerinnen der Avantgarde in Hamburg zwischen 1890 und 1933. Teil II

bis 12. November 2006
Kunst wird von Männern gemacht – so ein lange Zeit gängiges Vorurteil. Auch zu Zeiten der Avantgarde hatten es Frauen schwer, mit ihren künstlerischen Werken im Kunstbetrieb und in den Museen ernst genommen zu werden. Dass die neuere Kunstgeschichte Hamburgs jedoch entscheidend von Frauen mitgeprägt wurde, zeigt diese Ausstellung.

Eintrittspreise


Alle Preise verstehen sich inkl. Sammlungsbesuch
“Caspar David Friedrich”: Di-Fr 10 €; Sa, So und an Feiertagen 12 €; erm. 7 €,
Familienkarte (Eltern mit Kindern unter 18 Jahren) Di-Fr 20 €; Sa, So und an Feiertagen 24 €,
F + 49 (0) 40 - 428 542 9782
Kinder unter 7 Jahren frei

“Mahjong”: 8,50 €, erm. 5 €,

Familienkarte 14 €, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei, “Goldener Freitag” für Senioren mit Rentenausweis 8,50 € (inkl. Kaffee und Kuchen)
Ohne die Ausstellungen ”Caspar David Friedrich” und “Mahjong”: 6 €, erm. 4 €
Familienkarte 9 €
Gruppen ab 15 Personen 5 € (pro Person)
“Die Blaue Stunde”: Sammlungsbesuch täglich ab 17 Uhr (Do ab 20 Uhr) für 3 €
“Goldener Freitag” 6 € (inkl. Kaffee und Kuchen)
Regelmäßige Führungen (Teilnahme 2 €)
Sonntags 11 Uhr
Sonntags 16 Uhr, Galerie der Gegenwart
Mittwochs 12 Uhr
(Teilnahme inkl. Eintritt 4 €)
 

 



 

     
 

 

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