Kunstepochen
Impressionismus
in der bildenden Kunst
Abkehr von der dunklen Malerei- Abkehr von der Ateliermalerei

impression, Soleil levant
1873.
Claude Monet
Das Bild, das dem Impressionismus den Namen gab.
Nach diesem Gemälde prägte der Kritiker Louis Leroy den neuen Stilbegriff Impressionismus
Zwischen 1860 und 1870 in der französischen Malerei entstandene Stilrichtung ( Freilichtmalerei: Wegbereiter war die Schule von Barbizon], die den zufälligen Ausschnitt aus der Wirklichkeit darstellt und bei der Farbe und Komposition vom subjektiven Reiz des optischen Eindrucks des Lichts bestimmt ist.
Was die Impressionisten interessierte, war nicht das Objekt als solches, sein Wesen oder gar das abstrakte Ding an sich - die Wesensschau wird erst wieder für die Expressionisten wichtig -, sondern seine Erscheinung, seine atmosphärische Hülle in der subjektiv wahrgenommenen Welt des Betrachters.
Zu Beginn wurden die impressionistischen Maler nur verhöhnt. Kunstkritiker nannten die Bilder unfertig und erklärten die Künstler zu Verrückten.
Es dauerte beinahe 20 Jahre bis impressionistische Kunst endlich in Frankreich anerkannt und geschätzt wurde.
Die Impressionistischen Maler kehrten sich ab von der Ateliermalerei, sie gingen in die Natur, sie wollten ihre Helligkeit, aber primär nicht einmal das Licht selbst, sondern die Helligkeit des Bildes. Dies war der Schritt aus dem Naturalismus.
Diese Maler wollten das Licht, das weiße Licht, in seine farbigen Bestandteile zerlegen, in die Elementarfarben Rot, Grün, Blau, Orange. Aus diesen Primärfarben, so erkannten sie, setzt sich das weiße Licht zusammen. Deshalb glaubten sie, um dieses Licht zu erreichen, die Farben des Spektrums gewissermaßen auf der Leinwand verwirbeln zu können. Sie wollten also die physikalischen Vorgänge im Auge auf die Leinwand übertragen.
Eigentlich wollten sie Farben malen. Das war das Programm. Insofern bedeutet der Impressionismus zunächst Destabilisierung der Form, Auflösung. Er war nicht konstruktiv, sondern destruktiv. Er bedeutete damit gleichzeitig Löslösung der Mittel des Malers, Farbe und Form, von der Natur, von den Gegenständen. Die Autonomisierung der malerischen Mittel, die Befreiung der künstlerischen Mittel zu sich selbst war das revolutionäre Moment.
Insofern war der Impressionismus ein epochaler Neubeginn, und man kann jene verstehen, die sagen, die moderne Kunst beginnt mit dem Impressionismus.
Die reinen Impressionisten wie Monet, Sisley und Pissarro haben Gegenstandskonturen aufgelöst, gewissermaßen zerkrümelt zu Farbflecken.
Maler des Impressionismus
Frankreich
* Frédéric Bazille (1841-1870)
* Marie Bracquemond (1840-1916)
* Gustave Caillebotte(1848-1894)
* Edgar Degas (1834-1917)
* Paul Gauguin (1848-1903)
* Jacques Lalande (1921-*)
* Edouard Manet (1832-1883)
* Claude Monet (1840-1926)
* Berthe Morisot (1841-1895)
* Camille Pissarro (1830-1903)
* Pierre-Auguste Renoir (1841-1919)
* Alfred Sisley (1839-1899)
Deutschland
* Wilhelm Claudius (1854-1942)
* Lovis Corinth (1858-1925)
* Karl Hagemeister (1848-1933)
* Theodor Hagen (1842-1919)
* Max Liebermann (1847-1935)
* Franz Skarbina (1849-1910)
* Maria Slavona (1865-1931)
* Max Slevogt (1868-1932)
* Robert Sterl (1867-1932)
* Fritz Wildhagen (1878-1956)
Maler des Neoimpressionismus
* Vincent van Gogh (1853-1890)
* Paul Gauguin (1848-1903)
* Camille Pissarro (1830-1903) in den Jahren von 1885- 1890
* Georges Seurat (1859-1891)
* Paul Signac (1863-1935)
Quelle: Auszug aus Pan 1/92 Spezial Impressionismus Spurensuche für die Jahrhundertwende
Dokumentation von Prof Werner Schmalenbach und
Wikipedia/org

Der Brockhaus Moderne Kunst. Vom Impressionismus bis zur Gegenwart.
Brockhaus, Mannheim - 2002-09 - Gebundene Ausgabe

Wie erkenne ich? Die Kunst des Impressionismus.
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Impressionismus. 1860 - 1920.
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Impressionismus. Sonderausgabe Eine internationale Kunstbewegung 1860 - 1920
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Im Salon Zu Besuch bei den Impressionisten
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Belser - 2005-10 - Gebundene Ausgabe
Vom Salon ins Boudoir: Ob Monet in Giverny, Renoir in Les Cagnes, Pissaro und seine Hermitage: Ihre Häuser, Wohnungen und Ateliers waren für die Künstler des Impressionismus Orte der Einkehr und Inspiration. Und so entstanden eine Fülle von lichtdurchfluteten Gemälden, die neue Einblicke in das private Leben der Maler und ihrer Familien und ihres engsten Umfeldes gewähren. In den 180 fesselnden Abbildungen werden wir zu Voyeuren erhaschen intime Einsichten in die privaten Salons und Boudoirs der großen Künstler. Unsere Blicke folgen Monet, Manet, Degas und Renoir beim Arbeiten, Baden, Essen oder Schlafen, und wir gewinnen nie da gewesene Eindrücke von den Beziehungen der Künstler zu ihren Freunden, Modellen, Ehepartnern, Mäzenen, Küchen und Kindern. Neben den Gemälden ergänzen historische Aufnahmen, Auszüge aus Tagebüchern und Briefen diesen besonderen Besuch bei den Impressionisten.

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