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Das Frankfurter Arbeitszimmer
J.W. Goethe, um 1769/72
Bleistift, grau laviert und aquarelliert,
auf weißem Papier
Stiftung Weimarer Klassik, Museen
Quelle: biblint.de

Goethe Statue Leipzig
Goethe der Zeichner und Maler

»Streit um eine Puppe«
Zeichnung Goethes (Kreide, Feder, Tusche).
Quelle: www.exlibris.de

1787/88. Bleistift, Feder in Braun,
graubraun laviert, auf weißem Papier. 15,0 * 24,6 cm. Stiftung Weimarer
Klassik, Museen

Der Farbenkreis entstand im Kontext der Studien
zur Farbenlehre als Schema für das Kapitel Allegorischer, symbolischer,
mystischer Gebrauch der Farbe. Jeder Farbe wird eine menschliche
Eigenschaft zugeordnet; die Beschriftung in den konzentrisch und radial
geteilten Feldern stammt von Goethes Hand.
Dass Goethe in späteren Jahren als
Naturforscher eine eigene Farbenlehre entwickelt hat, ist nicht
zufällig, sondern liegt tief in seinem ganzen Wesen begründet.
Erklärungen zum
Farbkreis
Aus: Goethe und die Kunst, S. 141

Johann Wolfgang von Goethe:
Pyramide am Ufer eines Sees
bei Vollmond, 1788 Quelle
hier

Johann Wolfgang
Goethe, Wartburg mit Mönch und Nonne, 14.12.1807 (?).
Bleistift, Sepialavierung auf ursprünglich weißem Papier,
Rahmungslinien.
Stiftung Weimarer Klassik, Goethe- und Schiller-Archiv
Quelle: biblint.de
Goethes
Vermittlung von Bild und Begriff:
Werke in der Dichtkunst:

Goethe Schriften hier
Goethe als
Forscher
Goethe: Zeit - Leben - Werk, eine CD-ROM als Gemeinschaftsproduktion
versch. Verlage und der Stiftung Weimarer Klassik

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein:
Porträt Goethes in der Campagna.
Goethe in Italien
Goethe und die Frauen
Susanne von Klettenberg
Friederike Brion
Charlotte Buff
Maximiliane von La Roche,
Mutter von
Clemens Brentano
Lili Schönemann
Henriette von Lüttwitz
Charlotte von Stein
Christiane Vulpius
Marianne von Willemer
Ulrike von Levetzow
Corona Schröter
Christiane Friederike Wilhelmine Frommann
ist
Minna Herzlieb.
Der Dichter hat ihr mit der Gestalt der Ottilie in seinen „Wahlverwandschaften“
ein unvergängliches Denkmal gesetzt. In
Görlitz
gestorben und auf dem städtischen Friedhof begraben.
Anna Amalie von Sachsen-Weimar-Eisenach,
Förderin in Weimar
Entstehung des Faust
 Faust. Der Tragödie Erster und Zweiter Teil. 5 CDs. Produktion des WDR. Teil 1: März 1952. Teil 2: August 1949.
Johann W. von Goethe, Horst Caspar, Erich Ponto und Antje Weisgerber Litraton - 1999-07 - CD
 Oldenbourg Interpretationen, Bd.64, Faust I und Faust II
Ralf Sudau und Johann W. von Goethe Oldenbourg Schulbuchverlag - 1997-01 - Broschiert
 Faust. Text und Kommentar.
Johann W. von Goethe und Albrecht Schöne Insel, Frankfurt - 2003-10 - Broschiert
 Große Goethe-Interpreten. CD.
Johann W. von Goethe, Ernst Ginsberg, Will Quadflieg und Erich Ponto Universal Music - 2004-03 - CD
 Wilhelm Meister Die Lehrjahre / Die Wanderjahre
Johann W. von Goethe Patmos - 2005-01 - Gebundene Ausgabe
 Faust. Text und Kommentar.
Johann W. von Goethe und Albrecht Schöne Insel, Frankfurt - 2003-08 - Gebundene Ausgabe
 Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit. Eine Auswahl.
Johann W. von Goethe und Walter Schafarschik Reclam, Ditzingen - 1993-08 - Broschiert
 Das Lexikon der Goethe-Zitate.
Richard Dobel Patmos - 2002-06 - Gebundene Ausgabe
 Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens.
Johann P. Eckermann Insel, Frankfurt - 2000-03-16 - Broschiert
"FAUST"
STUMMFILM, DEUTSCHLAND 1926
Friedrich Wilhelm Murnau
Faust - eine deutsche Volkssage:Eine Minute und ein paar Sekunden.
Länger war sie nicht, Georges Hatots Verfilmung des Faust-Stoffes
von 1897.
Faust verfilmt
Gründgens – Murnau – Clair
Gruppenbildnis der Familie Goethe

Öl auf Holz, 820 x 565 mm (mit Rahmen), 750 x
495 mm (ohne Rahmen). Signatur unten links: J.C. Seekatz 1762.
Goethe-Nationalmuseum, Weimar.
sie finden bei art-perfectweiter
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Es gibt
tausende Seiten von Goethebiografien im Netz. Noch eine Biografie wäre
etwas zu viel, daher verweise ich unten auf Seiten mit ausreichenden
Informationen und halte mich bezüglich der Biografie bewusst kurz.

Goethe-Haus in Weimar

 
Eltern Goethes
Goethes Vater, Johann Caspar Goethe
Die Mutter, Katharina Elisabeth Textor
"Vom Vater hab ich die Statur,
Des Lebens ernstes Führen,
Vom Mütterchen die Frohnatur
Und Lust zu fabulieren. "

Cornelia Friederike Christiane Goethe
Johann Wolfgang Goethe wurde 1749 in Frankfurt
geboren. Jurastudium 1768 in Leipzig , musste wegen schwerer Karankeit
unterbrochen werden, wurde ab 1771 in Straßburg fortgesetzt. 1775 beruft
ihn Herzog Karl August als Minister und Erzieher nach Weimar. Im
literarischen Kreis der Hofgesellschaft lernt er Charlotte von Stein
kennen. Von 1786 bis 1788 Italienreisen.
Seit 1794 enge Zusammenarbeit mit
Friedrich Schiller,
den er nach Weimar geholt hatte. In dieser Zeit beschäftigt er sich
verstärkt mit naturwissenschaftlichen Fragen. Nach 1800 unterhält er
vielerlei Verbindungen zum Kreis der Romantiker, besonders Friedrich von
Hardenberg (Novalis), Clemens Brentano, Bettine und Achim von Arnim und
Joseph von Eichendorff;
Den politischen Wirren der nachnapoleonischen
Zeit entfliehend entdeckt er Mittelalter und orientalische Literatur und
beschäftigt sich autobiographisch mit einzelnen Abschnitten des eigenen
Lebens. 1832 ist er in Weimar gestorben.
Bis ins höchste Alter war Goethe von einer erstaunlichen Schaffenskraft.
Seine Lebenserinnerungen schrieb er auf in seinem Werk "Dichtung und
Wahrheit". Kurz vor seinem Tod vollendete er den 2. Teil des Dramas
"Faust", das zur Weltliteratur gehört.
Biografie ausführlich
hier
Goethe Leben und Werk
ausführliche Seiten zu Leben und Werk

Goethe der Dichter:
Die Bekanntschaft Goethes mit der
Pfarrerstochter Friederike Brion spiegelt sich in den Sesenheimer
Liedern, darunter die bekannten Gedichte Willkommen und Abschied und
Mailied
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Mailied
Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch,
Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd, o Sonne!
O Glück, o Lust!
O Lieb, o Liebe,
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn!
Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.
O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb ich dich!
Wie blickt dein Auge!
Wie liebst du mich!
So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmelsduft.
Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud und Mut
Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.
Sei ewig glücklich,
Wie du mich liebst!
An Friederike Brion
Ein grauer, trüber Morgen
Bedeckt mein liebes Feld,
Im Nebel tief verborgen
Liegt um mich her die Welt.
O liebliche Friedrike,
Dürft ich nach dir zurück,
In einem deiner Blicke
Liegt Sonnenschein und Glück.
Der Baum, in dessen Rinde
Mein Nam bei deinem steht,
Wird bleich vom rauhen Winde,
Der jede Lust verweht.
Der Wiesen grüner Schimmer
Wird trüb wie mein Gesicht,
Sie sehen die Sonne nimmer,
Und ich Friedriken nicht.
Bald geh ich in die Reben
Und herbste Trauben ein;
Umher ist alles Leben,
Es strudelt neuer Wein.
Doch in der öden Laube,
Ach, denk ich, wär sie hier;
Ich brächt ihr diese Traube,
Und sie - was gäb sie mir?
Erwache, Friederike,
Vertreib die Nacht,
Die einer deiner Blicke
Zum Tage macht.
Der Vögel sanft Geflüster
Ruft liebevoll,
Daß mein geliebt Geschwister
Erwachen soll.
Es zittert Morgenschimmer
Mit blödem Licht
Errötend durch dein Zimmer
Und weckt dich nicht.
Am Busen deiner Schwester,
Der für dich schlagt,
Entschläfst du immer fester,
Je mehr es tagt.
Die Nachtigall im Schlafe
Hast du versäumt;
So höre nun zur Strafe,
Was ich gereimt.
Schwer lag auf meinem Busen
Des Reimes Joch;
Die schönste meiner Musen,
Du - schliefst ja noch.
Balde seh ich Rickgen wieder
Balde bald umarm ich Sie
Munter tanzten meine Lieder
Nach der süßten Melodie,
Ach wie schön hats mir geklungen
Wenn sie meine Lieder sang
Lange hab ich nicht gesungen
Lange Liebe Liebe lang
Denn mich ängstgen tiefe Schmerzen
Wenn mein Mädchen mir entflieht
Und der wahre Gram im Herzen
Geht nicht über in ein Lied
Doch jetzt sing (ich) und ich habe
Volle Freude süß und rein
ja, ich gäbe diese Gabe
Nicht für alle Klöster Wein.
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Heideröslein
Sah ein Knab' ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
war so jung und morgenschön,
lief er schnell, es nah zu sehn,
sah's mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Knabe sprach: Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: Ich steche dich,
daß du ewig denkst an mich,
und ich will's nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.
Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
half ihm doch kein Weh und Ach,
mußt' es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Friederike Brion
Goethe und
Friderike Brion in Sessenheim
In diesem Augenblick trat sie wirklich
in die Türe; und da ging fürwahr an diesem landlichen Himmel ein
allerliebster Stern auf. Beide Töchter trugen sich noch deutsch,
wie man es zu nennen pflegte, und diese fast verdrängte
Nationaltracht kleidete Friedriken besonders gut. Ein kurzes
weißes rundes Röckchen mit einer Falbel, nicht länger, als daß
die nettsten Füßchen bis an die Knöchel sichtbar blie-ben; ein
knappes weißes Mieder und eine schwarze Taffetschürze - so stand
sie auf der Grenze zwischen Bäuerin und Städterin. Schlank und
leicht. als wenn sie nichts an sich zu tragen hätte, schritt
sie, und beinahe schien für die gewaltigen blonden Zöpfe des
lieblichen Köpfchens der Hals zu zart. Aus heiteren blauen Augen
blickte sie sehr deutlich umher, und das artige Stumpfnäschen
forschte so frei in die Luft, als wenn es in der Welt keine
Sorge geben könnte; der Strohhut hing ihr am Arm, und so hatte
ich das Vergnügen, sie beim ersten Blick auf einmal in ihrer
ganzen Anmut und Lieblichkeit zu sehn und zu erkennen. (Dichtung
& Wahrheit II/10, S. 433)
Goethe über Friderike
Goethe-Aufenthalt in Straßburg
Goethe-Memorial in Sessenheim
Goethe-Büste
Goethe in Baden-Württemberg
Johann Wolfgang von Goethe
Spezialthemen
Goethe Wörterbuch
Der junge Goethe
in seiner Zeit
Goethe
Zeitportal
Biograpie und Gedichte von Lyrik online
Pommenerings Gedichtauswahl
Aphorismen von Goethe (Fundgrube für Zitate und Aphorismen in
engl. Sprache) |

Pfarrhaus in Sessenheim
Rötelzeichnung von Goethe
 Zeichnungen. Johann W. von Goethe und Petra Maisak Reclam, Ditzingen - 2001-09 - Gebundene Ausgabe
Kurzbeschreibung
Rund 200 der wichtigsten Blätter aus Goethes zeichnerischem Werk:
opulent präsentiert - chronologisch geordnet - erschlossen durch
detailgenaue Kommentare - verbunden zu einer Gesamtschau Goethes als
Zeichner - eingebettet in den kunsthistorischen Zusammenhang. 'Die
Auswahl von fast zweihundert Blättern, darunter auch einigen
wissenschaftlichen Demonstrationszeichnungen, ist repräsentativ und die
Kommentierung gründlicher als alles Bisherige.' 'Für jeden Goethe-Freund
ist dieses Buch ein großer Gewinn.' FAZ.
"Ich bin jetzt ganz Zeichner. Habe Mut
und Glück" schrieb Goethe im Dezember 1772 an Herder. Goethe, der sich
der Zeichenkunst sein Leben lang verpflichtet fühlte, bleibt den
klassizistischen Vorstellungen, die er mit Schiller entwickelt hat,
durchaus nicht verhaftet - in manchen gelungenen Blättern nähert sich
seine Bildsprache jener der romantischen Zeitgenossen an. 200 der
wichtigsten Blätter aus seinem zeichnerischen Werk werden chronologisch
besprochen; die Präsentation gliedert sich in drei Teile: Frühzeit -
Italienische Reise - spätere Weimarer Zeit. Jedes einzelne Bild ist
brillant wiedergegeben, ausführlich kommentiert und anhand von
Vergleichsabbildungen in den kunsthistorischen Bezug gestellt. Die
Einzelkommentare ergeben als Ganzes erstmals eine detailgetreue
Gesamtschau von Goethes Entwicklung als Zeichner. Text: P. Maisak. 26 x
39 cm, ca. 280 S., ca. 200 z.T. farbige Abb., Ln. mit SU. im
Leinenschuber.

GOETHES GARTENHAUS von der Rückseite.
Federzeichnung leicht aquarelliert. Wahrscheinlich Herbst 1779 oder 1780

BROCKENSZENE ZUM FAUST. Tuschpinsel.
Entstehungszeit 1810 – 1812 im Zusammenhang mit der von Pius Alexander
Wolf und Riemer geplanten Erstaufführung des "Faust". Die Szene stellt
einen Ausschnitt aus dem Aufstieg Fausts und Mephistos auf den Brocken
dar, vielleicht sogar mit der Gretchenerscheinung rechts. Großartige
Darstellung des Aufruhrs der Elemente in der steinigen, dürren
nächtlichen Landschaft und Zeugnis für die kraftvolle innere Bildschau
des alten Goethe.

DAME AM SPINETT. Federzeichnung.
Wohl Frankfurter Zeichnung 1772 – 1775.

Um 1776/79. Feder in Grau laviert, auf
weißem Papier. 29,0 * 47,0 cm. Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter
Goethe-Museum
Die Originale der Handzeichnungen
entstammen dem Goethe-Nationalmuseum in Weimar
Dreißig Handzeichnungen
von
Goethe

Goethe, Johann Wolfgang (Zuschreibung), Bildnis
der Ulrike von Levetzkow, Bild, Weimar, Nationale Forschungs- und
Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur, Goethe-Nationalmuseum
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