Bild art-perfekt, kunst und Bilder für Kunstinteressierte

Kunst Portal

 


Gabriele Münter Preis 2007 an Leni Hoffmann

 
Gabriele Münter Preis 2007
Ausstellung

Ort: Martin-Gropius-Bau
31. Januar bis 9. April 2007

Veranstalter
Gabriele Münter Preis ausgelobt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, der GEDOK und dem Frauenmuseum

Zum fünften Mal wird der Gabriele Münter Preis für Bildende Künstlerinnen ab 40, weltweit der einzige Preis für Künstlerinnen, die älter als vierzig Jahre sind, verliehen. Preisträgerin ist in diesem Jahr Leni Hoffmann. Die Jury wählte die Siegerin unter mehr als 1.450 Bewerbungen aus. Leni Hoffmann überzeugte durch ihre stark farbigen Arbeiten mit Knetmasse. Ihre von Hand hergestellten, strukturierten Farbflächen verändern das Umfeld des Kunstwerkes, so dass Wände oder Fenster die Funktionen von Bildern oder Skulpturen erhalten.

 

Leni Hoffmann „secam“
Kunstverein Hannover, 04, Sicherheitsglas, Knete auf Glas, Neon-Tageslicht
© Manuel Franke

 



Die Begründung der Jury lautet: „Leni Hoffmanns Arbeiten basieren auf Farbe ohne Malerei zu sein. Mit industriell gefertigten Materialien, u.a. mit Knetmasse, bearbeitet die Künstlerin großflächige Architekturelemente. Die von Hand ausgeführten, stark strukturierten Farbflächen verändern das Umfeld. Darin erhalten Wände, Fensterflächen und andere umgebende Elemente Bildfunktion.

In ihren großdimensionierten Projekten vermittelt die Künstlerin sowohl Innen mit Außen als auch Fläche mit Raum in unterschiedlich medialen Techniken. Die Beteiligung des Publikums am Werkprozess erweitert die Komplexität der Arbeiten. Die Künstlerin überzeugte die Jury durch Stringenz, Neuartigkeit und Entschiedenheit ihres künstlerischen Konzeptes.“

Leni Hoffmann wurde 1962 in Bad Pyrmont geboren. Von 1982 bis 1987 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und war Meisterschülerin bei Professor Georg Karl Pfahler. Seit 2002 ist sie als Professorin für Freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Außenstelle Freiburg, tätig. 2003 war sie als Stipendiatin der Villa Massimo in Rom. Die Künstlerin lebt in Düsseldorf und arbeitet vor Ort.

Die vierzig ausgewählten Künstlerinnen der Ausstellung sind:
Uli Aigner, München; Kirstin Arndt, Ludwigsburg; Regine Bonke, Ratzeburg; Petra Böttcher, Efringen-Kirchen; Astrid Brandt, Wilhelmshaven; Katja Brinkmann, Berlin; Susanne Brügger, Essen; Danika Dakic, Düsseldorf; Ingeborg Dammann-Arndt, Sellstedt; Claudia Desgranges, Köln; Ursula Döbereiner, Berlin; Dörte Eißfeldt, Neuenkirchen; Friederike Feldmann, Berlin; Hanna Frenzel, Berlin; Susann Gassen, Ockenheim; Jutta Geier, Berlin; Ute Heuer, Hannover; Christiane ten Hoevel, Berlin; Leni Hoffmann, Düsseldorf (Preisträgerin); Nan Hoover, Berlin; Alexandra Hopf, Berlin; Dagmar Hugk, Köln; Ulrike Kessl, Düsseldorf; Pascale Kormanicki, Berlin; Sigrid Kopfermann, Düsseldorf; Beate Passow, München; Chris Reinecke, Düsseldorf; Inken Reinert, Berlin; Nora Schattauer, Köln; Ute Maria Schmidt, Karlsruhe; Yukara Shimizu, München; Ulrike Siecaup, Köln; Heidi Magdalene Sill, Berlin; Annegret Soltau, Darmstadt; Ilse Wegmann, Bad Honnef; Heide Weidele, Frankfurt a.M.; Anna Werkmeister, Berlin; Jeong-Sook Yu, Düsseldorf; Uta Zaumseil, Triebes; Isabel Zuber, Freiburg.



Die bisherigen Preisträgerinnen waren:
2004: Ulrike Rosenbach (Video) und Cornelia Schleime (Malerei)
2000: Rune Mields (Malerei)
1997: Valie Export (Multimedia)
1994: Thea Richter (Installation) und Gudrun Wassermann (Installation)

Die Namenspatin des Preises ist die deutsche Malerin Gabriele Münter (1877–1962), die durch ihre Zugehörigkeit zu der Künstlergemeinschaft „Blauer Reiter“ bekannt wurde und maßgeblich an der Entwicklung der abstrakten Malerei beteiligt war. Zusammen mit Alexander Jawlensky, Marianne Werefkin, Wassily Kandinsky u.a. gründete sie 1909 die „Neue Künstlervereinigung München“ und 1911 die Gruppe „Blauer Reiter“ mit Kandinsky, Alfred Kubin und Franz Marc.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, 240 Seiten, Preis: € 18,–
 


 

 

 Büchershop
ART shop


Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10–20 Uhr
Dienstag geschlossen

Eintritt
€ 4,– | € 2,– ermäßigt
Familien € 8,–

Der Gabriele Münter Preis ist der renommierteste Kunstpreis für Bildende Künstlerinnen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert.

Zitat:www.frauenmuseum.de/gmp/index.htm

Die Begründung der Jury lautet:
„Leni Hoffmanns Arbeiten basieren auf Farbe ohne Malerei zu sein. Mit industriell gefertigter Knetmasse bearbeitet die Künstlerin großflächige Architekturelemente. Die von Hand ausgeführten, stark strukturierten Farbflächen verändern das Umfeld. Darin erhalten Wände, Fensterflächen und andere umgebende Elemente Bildfunktion. In ihren großdimensionierten Projekten vermittelt die Künstlerin sowohl Innen mit Außen als auch Fläche mit Raum in unterschiedlich medialen Techniken. Die Beteiligung des Publikums am Werkprozess erweitert die Komplexität der Arbeiten. Die Künstlerin überzeugte die Jury durch Stringenz, Neuartigkeit und Entschiedenheit ihres künstlerischen Konzeptes.“

Die Arbeiten der Preisträgerin und weiterer 39 Künstlerinnen werden vom 31. Januar bis zum 9. April 2007 im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung erfolgt die feierliche Verleihung des Gabriele Münter Preises an Leni Hoffmann.

 

mehr zu Leni Hoffmann hier

 

 

 

 

 

 

 

 

     
 

 

Home  Impressum  Feedback   Rechtliche Hinweise   News   Galerien   Museen   Künstlergalerie  

Schmuck Epochen  Lexikon   Maltechniken   Bücher   Künstlerbiografie   Kunstepochen   Sitemap   KunstForum  Büchershop

 Partner (externe Links)  

© art-perfect