Erwin Wurm
Das lächerliche Leben eines ernsten Menschen
Das ernste Leben eines lächerlichen Menschen

 

Erwin Wurm
Das lächerliche Leben eines ernsten Menschen
Das ernste Leben eines lächerlichen Menschen

Retrospektive
Deichtorhallen Hamburg
27.4. – 2.9.2007


 

17. Erwin Wurm: Fat convertible, 2005, mixed media, 130 x 469 x 239 cm. Private Sammlung, Brüssel/Private collection, Brussels, Foto/photo: Courtesy Galerie Xavier Hufkens, Brussels /Vincent Everharts © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007



Vom 27.4.2007 bis zum 2.9.2007 zeigen die Deichtorhallen Hamburg eine umfangreiche Retrospektive mit Arbeiten Erwin Wurms, einem der bedeutendsten österreichischen Künstler. Unter dem Titel „Das lächerliche Leben eines ernsten Menschen. Das ernste Leben eines lächerlichen Menschen.” wird Wurm in der nördlichen Deichtorhalle auf annähernd 4000 qm Ausstellungsfläche seine spektakulären Skulpturen und Fotografien ausstellen.

Seit über 25 Jahren arbeitet der 1954 in Bruck an der Mur geborene Erwin Wurm an einem vielschichtigen Werk, das als durchgehendes Forschungsprojekt zum Skulpturenbegriff interpretiert werden kann. Für Wurm, der heute zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern zählt, kann alles zur Skulptur werden: Handlungen, geschriebene oder gezeichnete Anweisungen oder selbst ein Gedanke. Seine Kunst handelt vielfach von den ganz banalen, elementaren Lebensbedürfnissen und –abläufen sowie von deren Perversionen, die in Wurms Werken in physischen Deformationen zum Ausdruck kommen können. Der Künstler thematisiert Schlankheitswahn und Fettsucht, Mode, Werbung und Konsumkult, zu dessen zentralen Fetischen das Eigenheim und auch das Auto zählen.

 

16. Erwin Wurm: Am I a house?, 2005, color video, 9 min 29 sec, loop. Private Sammlung/Private collection, San Francisco © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007



Der Querschnitt durch Wurms Enzyklopädie skulpturaler Figurationen und Formenkonstellationen reicht von frühen minimalistischen Arbeiten wie den Staubarbeiten und den ersten Objektskulpturen bis zu den jüngsten, traditionell bildhauerisch gearbeiteten Plastiken und Installationen. Im Zentrum der Ausstellung stehen die raumgreifenden Skulpturen aus der FAT- Serie, die neuen Arbeiten wie „Truck” (2005), „Telekinetically bent VW-Van” (2006) und „The Artist who swallowed the world” (2006).
 

7. Erwin Wurm: Palmers, 1997, c-print, 94 x 74 cm. Sammlung/Collection: Museum der Moderne Salzburg © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007

 

13. Erwin Wurm: The artist begging for mercy, 2002, c-print, 180 x 126 cm (dedicated to Mauricio). Private Sammlung, Wien/ Private collection, Vienna © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007

 


Das Flüchtige und das Veränderliche sind Grundkonstanten in Erwin Wurms Überlegungen zur Skulptur. In überraschenden Abwandlungen inszeniert er alltägliche Situationen und absurden Verformungen von Körpern und Gegenständen. Seine Ideen, die er in Texten, Zeichnungen, Videos und Fotografien fixiert, bewegen sich zwischen den Ebenen von Action, Performance und Skulptur. Mit seinen „One Minute Sculptures” (1997) erfand Wurm einen neuen Skulpturentypus. Für einen Moment und oft kaum merklich sind Vorgangsweisen ritualisierten menschlichen Tuns und Handelns verschoben oder dekonstruiert und zeichnen Psychogramme komplexer Subjekt-Objekt-Beziehungen. Mit den Mitteln der Übertreibung, der Paradoxie und der Groteske schafft er Situationen, die irritierend wirken, Staunen hervorrufen oder Heiterkeit erzeugen. Es sind die Betrachter, die agieren und Handlungsanweisungen folgen. In „Keep a cool head” (2003) etwa sollen die Ausstellungsbesucher die Aufforderung wörtlich nehmen und ihren Kopf in einen Kühlschrank stecken.

 

6b. Erwin Wurm: One minute sculpture, 1997, c-print, 45 x 30 cm. Sammlung/Collection Centre Pompidou, Paris © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007



Die Ausstellung findet in enger Kooperation mit dem MUMOK - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, dem Kunstmuseum St. Gallen und dem Musée d´Art Contemporain de Lyon statt.

 

Erwin Wurm
Das lächerliche Leben eines ernsten Menschen
Das ernste Leben eines lächerlichen Menschen

Retrospektive
Deichtorhallen Hamburg
27.4. – 2.9.2007


 

17. Erwin Wurm: Fat convertible, 2005, mixed media, 130 x 469 x 239 cm. Private Sammlung, Brüssel/Private collection, Brussels, Foto/photo: Courtesy Galerie Xavier Hufkens, Brussels /Vincent Everharts © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007



Vom 27.4.2007 bis zum 2.9.2007 zeigen die Deichtorhallen Hamburg eine umfangreiche Retrospektive mit Arbeiten Erwin Wurms, einem der bedeutendsten österreichischen Künstler. Unter dem Titel „Das lächerliche Leben eines ernsten Menschen. Das ernste Leben eines lächerlichen Menschen.” wird Wurm in der nördlichen Deichtorhalle auf annähernd 4000 qm Ausstellungsfläche seine spektakulären Skulpturen und Fotografien ausstellen.

Seit über 25 Jahren arbeitet der 1954 in Bruck an der Mur geborene Erwin Wurm an einem vielschichtigen Werk, das als durchgehendes Forschungsprojekt zum Skulpturenbegriff interpretiert werden kann. Für Wurm, der heute zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern zählt, kann alles zur Skulptur werden: Handlungen, geschriebene oder gezeichnete Anweisungen oder selbst ein Gedanke. Seine Kunst handelt vielfach von den ganz banalen, elementaren Lebensbedürfnissen und –abläufen sowie von deren Perversionen, die in Wurms Werken in physischen Deformationen zum Ausdruck kommen können. Der Künstler thematisiert Schlankheitswahn und Fettsucht, Mode, Werbung und Konsumkult, zu dessen zentralen Fetischen das Eigenheim und auch das Auto zählen.

 

16. Erwin Wurm: Am I a house?, 2005, color video, 9 min 29 sec, loop. Private Sammlung/Private collection, San Francisco © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007



Der Querschnitt durch Wurms Enzyklopädie skulpturaler Figurationen und Formenkonstellationen reicht von frühen minimalistischen Arbeiten wie den Staubarbeiten und den ersten Objektskulpturen bis zu den jüngsten, traditionell bildhauerisch gearbeiteten Plastiken und Installationen. Im Zentrum der Ausstellung stehen die raumgreifenden Skulpturen aus der FAT- Serie, die neuen Arbeiten wie „Truck” (2005), „Telekinetically bent VW-Van” (2006) und „The Artist who swallowed the world” (2006).
 

7. Erwin Wurm: Palmers, 1997, c-print, 94 x 74 cm. Sammlung/Collection: Museum der Moderne Salzburg © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007

 

13. Erwin Wurm: The artist begging for mercy, 2002, c-print, 180 x 126 cm (dedicated to Mauricio). Private Sammlung, Wien/ Private collection, Vienna © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007

 


Das Flüchtige und das Veränderliche sind Grundkonstanten in Erwin Wurms Überlegungen zur Skulptur. In überraschenden Abwandlungen inszeniert er alltägliche Situationen und absurden Verformungen von Körpern und Gegenständen. Seine Ideen, die er in Texten, Zeichnungen, Videos und Fotografien fixiert, bewegen sich zwischen den Ebenen von Action, Performance und Skulptur. Mit seinen „One Minute Sculptures” (1997) erfand Wurm einen neuen Skulpturentypus. Für einen Moment und oft kaum merklich sind Vorgangsweisen ritualisierten menschlichen Tuns und Handelns verschoben oder dekonstruiert und zeichnen Psychogramme komplexer Subjekt-Objekt-Beziehungen. Mit den Mitteln der Übertreibung, der Paradoxie und der Groteske schafft er Situationen, die irritierend wirken, Staunen hervorrufen oder Heiterkeit erzeugen. Es sind die Betrachter, die agieren und Handlungsanweisungen folgen. In „Keep a cool head” (2003) etwa sollen die Ausstellungsbesucher die Aufforderung wörtlich nehmen und ihren Kopf in einen Kühlschrank stecken.

 

6b. Erwin Wurm: One minute sculpture, 1997, c-print, 45 x 30 cm. Sammlung/Collection Centre Pompidou, Paris © Erwin Wurm: VBK, Wien 2007



Die Ausstellung findet in enger Kooperation mit dem MUMOK - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, dem Kunstmuseum St. Gallen und dem Musée d´Art Contemporain de Lyon statt.