Felix-Nussbaum-Haus
Lotter Straße 2
49078 Osnabrück
Tel. 0541/323-2207
Fax 0541/323-2739

museum@osnabrueck.de

Felix Nussbaum Haus in Osnabrueck

 

Das von Daniel Libeskind entworfene Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück begeht 2008 sein zehnjähriges Jubiläum und präsentiert zu diesem besonderen Anlass eine außergewöhnliche Ausstellung mit Leihgaben aus bedeutenden Museen Europas und der USA. Welche Spur haben jüdische Künstler in der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts hinterlassen? Und wie lässt sie sich zeigen? Die Jubiläumsschau „Die verborgene Spur – Jüdische Wege durch die Moderne” widmet sich der Wirkung jüdischer Kultur und jüdischen Lebens innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte. Erstmals wird der Einfluss der jüdischen Erfahrung der Zerstreuung – der Diaspora – auf die Kunst der Moderne in den Mittelpunkt gestellt.

Chagall

Marc Chagall
Mann mit zurückgebeugtem Kopf, 1919
Öl auf Karton, 57 x 47 cm
Privatsammlung
© VG Bild-Kunst, Bonn 2008
© Foto: Archives Marc et Ida Chagall Paris
 

Ausgewählte Bilder Felix Nussbaums werden mit etwa 100 Exponaten nationaler und internationaler Künstler konfrontiert und machen neue Zusammenhänge deutlich. Werke von namhaften Künstlern wie Marc Chagall, R.B. Kitaj, Mark Rothko, Max Liebermann, Rebecca Horn und vielen anderen lassen sich mit der jüdischen Tradition, der Kunst der Moderne und der Architektur des Felix-Nussbaum-Hauses auf einzigartige Weise verbinden und decken diese bislang „verborgene Spur” auf. Im labyrinthischen Libeskind-Museum werden somit Orte des Schicksals zu Orten der Kunstgeschichte.

Rothko

Mark Rothko
Untitled, 1951
Öl auf Leinwand, 112,4 x 94,9 cm
Gift of the Mark Rothko Foundation, Inc., Image courtesy of the Board of Trustees, National Gallery of Art, Washington
© Kate Rothko-Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008

 

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und läuft vom 7. Dezember 2008 bis zum 19. April 2009. Geöffnet ist täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, samstags und sonntags ab 10 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Weitere Informationen sind erhältlich unter

unter www.die-verborgene-spur.de

 

weitere Pressemeldung zur Ausstellung die verborgene Spur-Jüdische Wege durch die Moderne

 

das Felix Nussbaum Haus in Osnabrück

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag–Freitag 11–18 Uhr
Samstag/Sonntag 10–18 Uhr

Besuch von Schulklassen nach Vereinbarung

EINTRITTSPREISE
Erwachsene 5 Euro
Ermäßigter Eintritt 3 Euro

Familienkarte 12 Euro

Gruppen (ab 12 Personen) p. P. 4 Euro

 

Das Felix-Nussbaum-Haus, entworfen vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind, präsentiert seit seiner Eröffnung
1998 das malerische und grafische Werk des Künstlers Felix Nussbaum (1904 Osnabrück – 1944 Auschwitz). Zurzeit befinden sich mehr als 200 Werke Nussbaums in seinem Besitz, die zum Teil als Dauerausstellung, aber auch ausgewählt
nach thematischen Schwerpunkten gezeigt werden. Mit seinen auch inter-national anerkannten Ausstellungen regt das Felix-Nussbaum-Haus zur kritischen Auseinandersetzung mit den Themen Frieden, Toleranz und Menschenwürde an.
Felix Nussbaum – Ein deutscher Maler
Felix Nussbaum, 1904 in Osnabrück geboren,
hält sich für ein renommiertes Kunst-Stipendium in Rom auf, als die Machtergreifung
der Nationalsozialisten 1933 seine Rückkehr nach Deutschland verhindert.
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