Kunstepochen

 

Dadaismus

 

in der bildenden Kunst

radikale Entfesselung der Künste und ihrer Möglichkeiten

 

Eine Künstlerische pazifistische Bewegung, 1916 vom Poet und Philosoph Hugo Ball (1886-1927) in einer Züricher Bar , dem "Cabaret Voltaire"  gegründet, die aus  Protest gegen die konventionelle bürgerliche Kultur sich dem scheinbar Sinnlosen, Läppischen und Nichtssagenden zuwendete.

Die Dadaistische Idee breitete sich sehr schnell auch international aus.

Ausdrucksformen waren Collagen, Lärmmusik, Zufallsgedichte.

Der Begriff kommt von dem kindlichen Stammellaut "dada", der Holzpferdchen bedeutet und der erste verbale Ausdruck eines Kleinkindes ist und sollte damit einen Neubeginn ausdrücken, die Einfachheit darstellen und gleichzeitig den Anfang aller Kunst symbolisieren.

Herausragende Künstler des Dadaismus waren:

Marcel Duchamp
(1887 - 1968)
 
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Marcel Duchamp, geboren 1887 in der Normandie, gestorben 1968 in Neuilly. In den Jahren 1923-1935 gehörte er zu den hundert besten Schachspielern der Welt und war zeitweise einer der stärksten Spieler Frankreichs, das er auf verschiedenen Olympiaden als Nationalspieler vertrat


Hannah Hoech
(1889 - 1978)

Hans Arp
(1886 - 1966)

Künstler der Sammlung
Frieder Burda Baden-Baden

 


Poupée polychrome
 rechts ohne Titel (Poupée)

(c)Sammlung Museum Frieder Burda

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ARP Museum


Kurt Schwitters
(1887 - 1948)
 

Deutscher Maler, Bildhauer, Graphiker, Typograph, Bühnenkünstler und Dichter.

Gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Dadaismus.

Studium an der Kunstgewerbeschule in Hannover. Studium an der Akademie der Künste in Dresden.

1919 Erstes MERZbild, erste Veröffentlichungen u. a. Gedichtband "Anna Blume"

 

Francis Picabia
(1879 - 1953)

 

John Heartfield
(1891 - 1968)


 

George Grosz
(1893 - 1959)

 

Man Ray
(1890 - 1976)

 

Raoul Hausmann
(1886 - 1971)

Raoul Hausmann (Wien 1886 - 1971 Limoges)
1901 Übersiedlung nach Berlin. 1918 Mitbegründer von "Dada Berlin". 1933 - 1938 Emigration nach Spanien und Teilnahmeam spanischen Bürgerkrieg, Übersiedlung nach Paris. Ab 1944 lebt und arbeitet er in Limoges. 1974/75 große Retrospektive im Musee National d'Art Moderne de la Ville de Paris.

 

 

Meret Oppenheim
(1913 - 1985)
 

 

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