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Künstlerbiographie

Auguste Renoir

1841-1919

Selbstbildnis Renoir 1897

"Es gibt genug unerfreuliche Dinge auf der Welt, als dass wir noch weitere fabrizieren müssten".

"Die Erde war das Paradies der Götter... Das ist es, was ich malen will." (Pierre Auguste Renoir)

 

Renoir hatte es durch sein Genie geschafft, die Ästhetik und Technik des Impressionismus über die Landschaftsmalerei weit hinaus auch auf Stilleben, Freimalerei mit Personen, Akt- und Porträts anzuwenden.

 

Sein Leben:

Schon zu Lebzeiten wurde er verehrt und bewundert. In Renoir, so schrieb der junge Matisse, erkennen wir einen Maler mit den größten Gaben, die er zudem voller Dankbarkeit zu respektieren wusste.

 

Ein Meisterstück impressionistischer Malkunst. "Moulin de la Galette"

 

 

Am 25.02.1841 wird Auguste Renoir in Limoges als Sohn eines Schneiders geboren.

1854-58 Lehre als Porzellanmaler.

1862-64 Studium der Malerei bei Charles Gleyre. Renoir lernt die Maler Monet, Bazille und Sisley kennen.

1865 Renoir malt im Walt von Fontainebleau.

1868 er trifft Degas und Manet; stellt im Pariser Salon aus.

1872 unterzeichnet er mit Manet und Cézanne die Bittschrift für den "Salon der Unabhängigkeit".

1876 Der Verleger Charpentier fördert ihn.

1881 Reisen nach Algerien und Italien.

1883 Beginn der "trockenen Periode".

1885 Geburt des Sohnes Pierre.

1888 schwere Rheumaerkrankung.

1890 Heirat mit Aligne Charigot, der Mutter seines Sohnes Pierre.

1898 Aufenthalt im Süden, Lähmung des rechten Armes.

1894 Geburt des Sohnes Jean.

1901 Geburt des Sohnes Claude.

1905 lässt er sich mit seiner Familie in Cagnes-sur-mer nieder.

 

 

Der Kranke Renoir 1909 mit Seiner Frau und seinem Enkel

 

1911 ist schwerkrank an den Rollstuhl gefesselt.

1915 stirbt seine Frau Aline.

1919 Renoir stirbt am 3. Dezember.

 

 

 

Nur ein mal wagte sich Renoir an ein Reiterbild.

"Reterin im Bois de Boulogne 1873

 

 

 

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Seine Zeitgenossen über Renoir:

Paul Cezanne:

"Ich verachte alle lebenden Maler außer Monet und Renoir"

Paul Gauguin:

"Ein Maler, der nie zeichnen konnte, aber gut zeichnet, ist Renoir."

Antoine Bourdelle:

"Niemand ist menschlicher und moderner als Renoir, und somit gleicht niemand den antiken Dekorateuren mehr als er."

Albert Besnard:

"Renoir ist vielleicht der einzige Franzose aus unserer Generation, der wirklich Kolorist ist."

Der Tanz als Ausdruck verhaltener Erotik

"Tanz in der Stadt" 1883

Raum und Figur sind voneinander getrennt, die Formen verfestigen sich.

Bücher:

 Renoir
Renoir
Götz Adriani
Dumont Literatur und Kunst Verlag - 2004-09 - Gebundene Ausgabe





Kurzbeschreibung
Ein Realist des schönen Scheins Wie kein anderer liebte Renoir (1841 – 1917) das Leben und verstand es, diese Lebensfreude auf seine Gemälde zu übertragen: zauberhafte Stillleben von Blumen und Früchten, lichtdurchflutete Landschaften, reizvolle Porträts mit der faszinierenden Spontaneität des Augenblicks, sinnliche Akte und heitere Alltagsszenen. Dieser informative Band versammelt eine sorgfältig vorbereitete Auswahl zahlreicher wichtiger Gemälde von Auguste Renoir aus über fünf Schaffensjahrzehnten – ein repräsentativer Querschnitt durch das gesamte Œuvre des Malers. An den prachtvollen ganzseitigen Farbabbildungen, die von verständlich formulierten Erklärungen des Renoir-Kenners Adriani begleitet werden, lässt sich die einzigartige Arbeitsweise dieses Genies ablesen.
 

 Pierre-Auguste Renoir 1841-1919
Pierre-Auguste Renoir 1841-1919
Peter H. Feist
Taschen Verlag - 2001-06 - Sondereinband





 Malen wie Renoir
Malen wie Renoir
Marty Noble
Verlag An der Ruhr - 2002-07 - Broschiert






 

Kurzbeschreibung
Gauguin, Renoir, Van Gogh? - berühmte Namen! Aber wer kennt auch die einzigartigen Kunstwerke dieser Maler oder weiß etwas über deren stilistische Besonderheiten?
Die "Malen wie ..."-Reihe stellt die jeweils bekanntesten 30 Werke dieser Künstler als Strichzeichnungen vor. Das sorgfältige Ausmalen dieser Vorlagen 1:1 zu den Originalen hilft jedem Kunstinteressierten, die Arbeitsweise der Künstler nachzuempfinden. Neben den Kunstwerken selbst lernt man so die Besonderheiten verschiedener Stilrichtungen, wie Farbgebung und Strichführung, kennen. Oder man untersucht die Wirkung von Farben, wenn man mit ihnen experimentiert, neue Zusammenstellungen ausprobiert, die Vorlagen nach eigenem Geschmack ausmalt und mit den Originalen vergleicht. Zusätzlich schult das sorgfältige und genaue Zeichnen die Feinmotorik und verbessert die Konzentrationsfähigkeit. So erhalten die Nachahmer ihr eigenes Kunstwerk - eine motivierende Erfahrung ohne gleich überfordert zu werden.

 

 
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