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Art Deco

Künstlerische Richtung zwischen 1920 und 1939

Art Déco ist die Kurzbezeichnung für frz. »art décorative« (Dekorative Kunst) und Abkürzung für die erste internationale Ausstellung von Objekten des neuen Kunstgewerbes, der »Exposition des Arts Décoratifs et Industriels Modernes« in Paris. (Quelle burman.de)

Neben der ungeheuren künstlerischen Vielfalt im Bereich Architektur, Kunst und Kunsthandwerk, Film und Technik, Werbung und Mode wurde diese Zeit auch von völlig neuen Entwicklungen geprägt.
Eine große Bedeutung kam in den zwanziger Jahren besonders dem Textildesign zu, wodurch der Weltruf der Wiener Werkstätten maßgeblich geprägt wurde.

"Art deco war ohne stilbildende Anschauung. Vielmehr handelt es sich um eine gestalterische Verbindung von Eleganz der Form, Kostbarkeit des Materials, Intensität der Farben und Sinnlichkeit des Themas. Alles das war bereits im Jugendstil angelegt - vor allem im französischen, wo man im Überflüssigen das Notwendige sah....."

siehe auch Wikipedia


 

Die Bedeutung von Glas spielte in der gesamten Art-Déco-Epoche eine wichtige Rolle, nicht nur für Vasen, Gläser, Lampen oder Spiegel


art deco karaffe und gläser

Mehrere Gründe führten in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zu einem neuen Schmuckverständnis. Die totale Umwandlung der etablierten Staatsformen, die Entfernung der Gesellschaft von alten Werten und nicht zuletzt der Wandel des Frauenideals.

Die Frau der Zwanziger Jahre ist emanzipiert, aufgeklärt, selbstbewusst und sachlich.
 

Der Schmuck dieser Zeit ist von klarer Formgebung geprägt, oft aus Weissgold , Platin, Chrom gefertigt.



 

Verwendung finden hochkarätige Diamanten, in Verbindung mit Aquamarin, Citrin oder Onyx und anderen Edelsteinen. Die Goldschmiedekunst erreicht in dieser Epoche wohl ihren Höhepunkt.

 

 

 

ohrringe art deco



"Künstlicher Schmuck" war allgemein tragbar geworden, nachdem die Pariser Modeschöpferin Coco Chanel ihn als Tagesschmuck eingeführt hatte.

coco chanel mit Ketten

coco chanel


Neben dem teuren und erlesenen Schmuck der Juweliere, entstand auch eine große Menge billiger Schmuckstücke: Broschen, Ketten, Schnallen und Gürtelschließen aus Aluminium. Bakelit, Glasperlen sowie eine Reihe vergoldeter und versilberter Schmuckstücke .

Wichtigste Neuerung:

Doppelspangen, die sowohl ein Kleidungsstück zusammenhalten als auch getrennt als Brosche und Nadel verwendet werden konnten.
 

 

Mode:

Durch die beginnende Gleichberechtigung der Geschlechter entstanden unkomplizierte Kleider, die auch der wirtschaftlichen Tätigkeit der Frau angepasst waren und sich nicht so unpraktisch zeigten wie die langen Röcke, die bis dahin getragen wurden.

Coco Chanel befreite Frauen von Korsett und langen Röcken.

Die Damenmode der Zwanziger Jahre zeigte außerdem einen starken maskulinen Einschlag.

Seit Mitte der Zwanziger Jahre trugen Frauen auch Hosen und Damensmokings.
Röcke und Kleider wurden kürzer, ab 1925 zeigte man auch  Knie.

Der Bubikopf hält Einzug.

 art deco mode schmal und knielang mit bubikopf

Abendkleider sind tief dekolletiert, mit schmalen Schulterbändern und einem Gürtel an den Hüften. Dazu gehörte ein großer Fächer aus Straußenfedern.

 

 

 

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Web www.art-perfect.de

 
 


art-deco bei burman

Schmuckabbildungen  und Karaffe mit Gläsern

 Quellen:

www.erfurt-antikhandel.de

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Art Déco Schmuck: Jakob Bengel, Idar-Oberstein/Germany
Arnoldsche Verlagsanstalt - 2002-09


 Art Deco Schmuck
Art Deco Schmuck
Christianne Weber
Heyne - 2000-05 - Gebundene Ausgabe







 

Kurzbeschreibung


Charakteristisch für die Schmuckstücke der 20er und 30er Jahre sind ihre kühle Ästhetik und verwegene Extravaganz. Auch heute noch hat der Art-Deco-Schmuck viele Liebhaber. Untrennbar verbunden mit ihm sind Namen wie Boucheron und Cartier, Gustave Miklos und Jean Fouquet. Die Kunsthistorikerin Dr. Christianne Weber informiert ausführlich über die Arbeiten der Künstler und Juweliere. Ein Katalog der Markenzeichen mit Hinweisen für Sammler runden das Buch ab. pixel

 Art Deco
Art Deco
Paul Maenz
Dumont Literatur und Kunst Verlag - 2003-09 - Gebundene Ausgabe







Kurzbeschreibung


Dieses Buch zeichnet ein Bild von den »Formen zwischen den Kriegen«Revolution, Weltkrieg, Wirtschaftskrise und Faschismus – einschneidende Ereignisse, die die Ordnung der Welt zwischen 1920 und 1940 veränderten. Alltagsgegenstände, Luxusobjekte und Bilddokumente zeigen die sozialen und künstlerischen Querverbindungen jener Zeit – von den Quellen des ›Art Deco‹ (Wiener Werkstätte, Kubismus) bis hin zum faschistisch durchästhetisierten Weltbild und der technisch perfekten Stromlinienkultur der USA. Eine erstaunliche Epoche zwischen goldenem Glanz und dem Verfall einer alten Welt.

 Art Deco in Deutschland
Art Deco in Deutschland
Catharina Berents
Anabas - 1998-01 - Broschiert







Kurzbeschreibung


Entgegen allen Vermutungen gibt es in den 20er Jahren in Deutschland neben dem Funktionalismus und dem Neuen Bauen eine Stilkunst, die sich in der Bewegung des 'modernen Ornaments' äußert. Sie umfaßt nach der Epoche des Jugendstils und des Historismus fast alle Bereiche des alltäglichen Lebens: vom Porzellandekor, Möbeldesign und der Innenraumgestaltung über die Architektur bis zur Welt der Waren, der Mode der Unterhaltung und des Amüsements, von der Literatur bis zur Musik. Catharina Berents charakterisiert die Formensprache dieser neuen Stilkunst und macht zugleich die gesellschaftlichen Horizonte sichtbar, die den 'Ornamentwillen' der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bestimmen. Das kunsthistorische Bild einer weitgehend von Purismen der Moderne domintierten Epoche muß nach diesem Buch revidiert werden.

 Art deco
Art deco
Dieter Weidmann
Deutscher Kunstverlag - 2003-12 - Gebundene Ausgabe







 

 

 

 

 

 

 
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